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WWDC 2017 Anfang Juni in San Jose

03.04.2017 | 12:01 Uhr |

Apple verlegt seine Entwicklerkonferenz wieder nach San Jose: Vom 5. bis 9. Juni erfahren Besucher der WWDC alles über macOS 10.13, iOS 11 und mehr.

Update vom 3. April: Apple hat am Freitag Abend seine Lotterie für WWDC-Tickets geschlossen und die rund 5000 Gewinner gezogen. Diese müssen bis heute Abend fünf Uhr kalifornischer Ortszeit (2 Uhr am 4.4. nach MESZ) die 1600 US-Dollar für das Ticket bezahlen, in der Regel belastet Apple aber sofort bei der Ziehung die Kreditkarte. Wer auch dieses mal kein Glück hatte: Apple überträgt die meisten Sessions und Workshops live in der iOS-App zur WWDC.

Update vom 27. März : Auch die allgemeine Anmelde-Seite für alle Entwickler steht bereits online und wird in wenigen Minuten Anmeldungen annehmen können. Ein Ticket kostet 1600 US-Amerikanische Dollar, um sich für ein Ticket zu bewerben, muss man ein registrierter Entwickler bei Apple sein.

Update vom 7. März: Ab dem 27. März können sich Schüler und Studenten um ein kostenloses WWDC-Ticket bei Apple bewerben . Anders als in den vergangene Jahren wird Apple den erfolgreichen Bewerbern auch eine freie Unterkunft organisieren und gegebenenfalls die Reisekosten bezuschussen. Bewerben können sich bei Apple registrierte Entwickler ab 13 Jahren, die in Teil- oder Vollzeit an einer Schule oder Universität lernen, ebenso aber auch aktive oder ehemalige Mitglieder einer STEM-Organisation. (STEM steht für Science, Technology, Engineering and Mathematics, also im Deutschen etwa MINT). In der Bewerbung muss der Kandidat nicht nur über sich und seine bisherigen Erfahrungen Auskunft geben, sondern auch eine Arbeit aus Swift Playgrounds einreichen. Die Bewerbungsfrist endet am 2. April, die Gewinner werden am 21. April benachrichtigt. Wann sich Entwickler für die regulären Tickets, die um 1600 US-Dollar kosten werden, bewerben können, hat Apple noch nicht bekannt gegeben.

Original vom 16. Februar: In den letzten Jahren hatte Apple stets lange ein Geheimnis um den Termin seiner Entwicklerkonferenz WWDC gemacht und diesen erst wenige Wochen zuvor genannt und dabei gleich den Ticketverkauf gestartet – respektive seit einigen Jahren die Bewerbungsphase, denn Zutrittsberechtigungen werden aufgrund der immensen Nachfrage verlost.

Doch wussten Entwickler, die nach Kalifornien zur WWDC wollten dennoch, dass sie ihre Reise für die ersten Juni-Hälfte zu planen hätten. Ungewöhnlicher Weise nennt Apple nun schon dreieinhalb Monate vor der Veranstaltung deren Termin: Die WWDC steigt in diesem Jahr vom 5. bis 9. Juni. Nach vielen Jahren in San Francisco zieht das Entwicklertreffen wieder in das Silicon Valley zurück, genauer gesagt in das McEnery Convention Center in San Jose, nur wenige Autominuten von Apples Hauptquartier in Cupertino gelegen. Dieses muss sich mit seinen insgesamt 33.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und seinen zahlreichen Konferenzräumen aber nicht hinter dem bisherigen Veranstaltungsort Moscone West verstecken, es ist davon auszugehen, dass wieder rund 6000 Entwickler sich eine Eintrittskarte kaufen dürfen. Die Registrierung für die Verlosung öffnet Apple "im Frühjahr" – vermutlich zu einem Zeitpunkt gegen Ende April, zu dem früher erst der Termin der Veranstaltung bekannt wurde.

Apple verspricht die Anwesenheit von 1000 seiner Ingenieure, die gleiche Zahl galt auch in den letzten Jahren. Öffentlich sein wird indes wie üblich nur die Keynote am Pfingstmontag und die Prämierung der besten Apps für iPhone, iPad und Mac, die in der Regel am Abend des ersten WWDC-Tages stattfindet. Apple wird jedoch wieder jede Menge der Seminare und Workshops in seiner WWDC-App übertragen, auch wird die Eröffnungsveranstaltung breites Publikum finden.

Auf der WWDC 2017 wird Apple wie in den Vorjahren vor allem neue Versionen seiner Betriebssysteme für iPhone/iPad, Apple Watch, Apple TV und Mac mit all deren Neuerungen zeigen, Services wie Apple Pay oder Apple Music nahmen auf den letzten Keynotes ebenfalls viel Raum ein. Neue Hardware hatte Apple zuletzt in einem anderen Rahmen vorgestellt, eine Ausnahme bildete der Mac Pro auf der WWDC 2013.

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