Apple-Browser |
Apples Browser optimal nutzen
Safari ist Teil des Mac-Betriebssystems und deshalb ein gern verwendeter Browser. Deshalb zeigen wir hier die 25 besten Safari-Tipps für Version 3.
Von Redaktion Macwelt (23.10.2008)
Programme wie Netnanny oder die Systemeinstellung "Kindersicherung" sollen jüngere Internet-Surfer vor gefährlichen Internet-Seiten bewahren. Die Software ist allerdings nicht einfach zu bedienen und relativ teuer. Eine einfachere, wenn auch nicht ganz so sichere Methode der Internet-Kontrolle bietet der Dienstleister OpenDNS. Dazu muss man nur in den Internet-Einstellungen des Rechners oder des Routers den DNS-Server auf 208.67.222.222 oder 208.67.220.220 ändern. Nun werden Phishing-Seiten, bekannte Malware-Seiten aber auch Pornoseiten geblockt. Nach einer Anmeldung kann man Whitelists verwenden oder sich alle aufgerufenen Seiten auflisten lassen. Der Dienst wird über Werbung finanziert. sw
Problem: Anders als in Firefox hat man in Safari kaum einen Einfluss darauf, welche Cookies gespeichert werden.
Lösung: Soll Safari Cookies nicht dauerhaft speichern, öffnet man die Safari-Vorgaben, klickt auf "Sicherheit" und dann auf "Cookies anzeigen". Per Klick auf "Alle entfernen" löscht man sämtliche Cookies, schließt die Voreinstellungen und beendet das Programm. Nun öffnet man im Finder den Ordner "Library/Cookies" im Privatordner, markiert die Datei "Cookies.plist" und ruft mit Befehlstaste-I das Informationsfenster auf. Dort markiert man unter "Allgemein" die Option "Geschützt" und schließt das Fenster wieder. Startet man nun Safari, kann das Programm die Cookies nicht mehr dauerhaft speichern. Sobald man das Programm beendet, ist die Liste mit den Cookies wieder leer. Wer von häufig besuchten Webseiten die Cookies speichern möchte, leert zuerst die Liste in den Vorgaben, besucht anschließend diese Webseiten, beendet Safari und schützt erst danach die Datei. Manche Webseiten funktionieren aber nicht mehr; zum Beispiel der Webshop von Amazon. th
Problem: Wenn man mehrere Webseiten in separaten Fenstern geöffnet hat, kann dies unübersichtlich werden. Wie bekommt man sie als Tabs geordnet, ohne alle Seiten neu aufzurufen?
Lösung: Über "Fenster > Alle Fenster zusammenführen" vereinigt man alle momentan geöffneten Fenster in einem einzigen Fenster als Tabs. Auch in umgekehrter Richtung geht es. Hat man ein Fenster mit mehreren Tabs, zieht man einen Tab aus der Tableiste in die Mitte des Fensters, um die Seite in einem separaten Fenster zu öffnen. Alternativ nimmt man den Befehl "Fenster > Tab in ein neues Fenster bewegen". th
Füllt man ein Formular auf einer Webseite aus, kann es recht mühsam werden, das Land auszuwählen. Denn oft geschieht dies über ein Aufklappmenü, das eine Liste aller Länder dieser Erde beinhaltet. In Safari genügt es, die Anfangsbuchstaben des Landes einzutippen. Die Auswahl springt automatisch zum passenden Eintrag.
Meldet man sich im Internet bei einem Dienst an, muss man häufig seine Adresse in entsprechende Felder eintippen. Diese Arbeit lässt sich automatisieren, sofern man die eigene Adresse im Adressbuch eingegeben und dort anschließend im Menü "Visitenkarte > Das ist meine Visitenkarte" aufgerufen hat. Dann aktiviert man in den Vorgaben von Safari unter "Automatisch ausfüllen" die Option "Informationen meiner Adressbuch-Visitenkarte übernehmen". Zukünftig genügt es meist, den Text in das erste Feld eines Formulars einzutippen und mit der Tabulatortaste zum nächsten Feld zu wechseln, damit Safari die restlichen Felder selbst ausfüllt.
Klickt man auf den nach links weisenden Pfeil in der Symbolleiste von Safari und hält die Maustaste gedrückt, öffnet sich ein Menü mit der Liste der zuletzt besuchten Webseiten. Stehen in dieser Liste manchmal lauter identische Namen, weil der Designer der Internet-Seiten nicht besonders kreativ war und auf allen Seiten denselben Seitentitel verwendet hat, kann man sich statt des Titels alternativ die Internet-Adressen zeigen lassen: Man hält die Wahltaste gedrückt und klickt dann erst mit der Maus auf den Pfeil oben links im Fenster von Safari.
Web-Clips nennt Apple eine Funktion in Safari, mit der man Teile einer Internet-Seite ausschneiden und als Widget im Dashboard speichern kann. Das Besondere daran ist die automatische Aktualisierung, die immer dann stattfindet, wenn man das Dashboard aufruft. Um einen Clip anzulegen, dient in Safari der Befehl "Ablage > Im Dashboard öffnen". Safari legt dann einen Rahmen auf der Seite an, dessen Größe und Position veränderlich sind. Ein Klick auf "Hinzufügen" öffnet Dashboard mit diesem Clip. Um einen Clip zu löschen, hält man die Wahltaste gedrückt, bewegt den Mauszeiger über den Clip und klickt auf das in der linken oberen Ecke eingeblendete Kreuzsymbol.
Online-Videos bei Youtube oder anderen Anbietern lassen sich eigentlich nicht auf der Festplatte speichern. Zumindest bei Youtube aber geht es doch: Man startet das Video in Safari und öffnet das Fenster "Aktivität". Solange der Film lädt, sieht man dort einen Eintrag, dessen Größenwert langsam steigt. Ein Doppelklick auf diesen Eintrag startet den Download. Der Dateiname ist allerdings immer "getvideo". Deshalb sollte man die Datei umbenennen, um sie nicht später versehentlich mit einem anderen Video zu überschreiben. Um die geladenen Videos im Finder ("Übersicht"), in iTunes oder auf dem iPod abzuspielen, verwendet man den kostenlosen Konverter iSquint Er wandelt den Film in eine MPEG-4-Videodatei um.
Wenn man Dateien und Programme aus dem Internet lädt, speichert Safari in jeder geladenen Datei die dazugehörige Download-Adresse.Um diese anzuzeigen, markiert man das Objekt im Finder und öffnet dann mit Befehlstaste-I das Informationsfenster. Dort klickt man auf das Dreieck neben "Weitere Informationen" und findet dann bei "Quelle" die komplette Internet-Adresse.
Das Fenster "Aktivität" im Menü "Fenster" in Safari eignet sich für viele Zwecke. Einer davon ist, auf einer Webseite möglichst schnell nach bestimmten Dateien zu suchen, etwa nach Bildern oder in die Webseite eingebundenen Filmen. Wer das Fenster öffnet und auf das kleine Dreieck vor der Adresse klickt, erhält eine Liste aller auf der Webseite vorhandenen Elemente. Um eines dieser Elemente herunterzuladen, markiert man es, kopiert es mit Befehlstaste-C und fügt es mit Befehlstaste-V in das Fenster "Downloads" ein. Dann überträgt Safari dieses Element auf den Rechner
Öffnet sich in Safari ein Video, ein Bild, ein PDF oder ein Musiktitel in einem neuen Fenster, lassen sich diese Dateien recht einfach auf den Rechner herunterladen. Dazu zieht man die Adresse aus der Adressleiste des Browsers in die Liste "Fenster > Downloads".
Webseiten kann man archivieren, wenn man mit dem Befehl "Ablage > Drucken" ein PDF erzeugt. In diesem Fenster gibt es links unten den Knopf "PDF" und in der Aufklappliste den Eintrag "Als PDF sichern". Diese PDFs haben den Vorteil, dass das Original-Layout zum Großteil erhalten bleibt, und dass Spotlight den Inhalt durchsuchen kann. Außerdem bleiben alle Links im PDF erhalten - ein Klick in Vorschau genügt.
Aus fast allen Apple-Programmen kann man in einem Kontextmenü eine Suche mit Google starten. Man markiert den gesuchten Begriff und wählt im Kontextmenü "Mit Google suchen" aus. Bei einigen Programmen ist dieses Kontextmenü allerdings nicht verfügbar, etwa bei Word. Will man dort Google verwenden, hilft die Maus: Man wählt den Begriff aus und zieht ihn mit der Maus auf das Symbol von Safari im Dock. Automatisch wird dadurch eine Anfrage bei Google gestartet.
Apple hat Safari eine eigene Suchfunktion spendiert, die nur in den Lesezeichen und im Verlauf nach Fundstellen forscht. Für die Suche klickt man im Fenster von Safari ganz links auf das Buchsymbol und tippt dann in das Suchfeld rechts oben einen Begriff ein. Um die Suche einzuschränken, markiert man zuerst links in der Liste einen Bereich und gibt anschließend den Suchbegriff ein. Danach kann man oben im Fenster anstatt "Alle" den Namen des zu durchsuchenden Ordners markieren und damit die Suche auf diesen Ordner einschränken.
Safari speichert die Adressen von allen geöffneten Fenstern und die jeweils dort geöffneten Tabs, wenn man das Programm beendet. Startet man Safari anschließend neu, bringt einen der Befehl "Verlauf > Alle Fenster der letzten Sitzung erneut öffnen" wieder zum vorigen Stand zurück.
Hat man mehrere Webseiten in separaten Fenstern geöffnet, kann dies unübersichtlich werden. Über "Fenster > Alle Fenster zusammenführen" vereinigt Safari alle momentan geöffneten Fenster in einem einzigen Fenster als Tabs. Umgekehrt geht es auch: Hat man ein Fenster mit mehreren Tabs, zieht man einen Tab aus der Tab-leiste in die Mitte des Fensters, um die Seite in einem separaten Fenster zu öffnen. Alternativ nimmt man den Befehl "Fenster > Tab in ein neues Fenster bewegen".
In Firefox gibt es den Befehl "Lesezeichen für alle Tabs hinzufügen", um für alle gerade geöffneten Tabs Lesezeichen anzulegen. Safari verfügt über keinen entsprechenden Befehl; aber es gibt einen Trick: Sind mehrere Tabs in Safari aktiv, öffnet man über das Menü "Fenster" das Fenster "Aktivität" und klappt zuerst durch einen Klick auf die Dreiecke alle Einträge zu, so dass nur noch die oberste Ebene der Hierarchie zu sehen ist. Dann markiert man mit Befehlstaste-A alle Einträge und kopiert sie mit Befehlstaste-C. Nun wechselt man zu den Lesezeichen und wählt entweder einen Lesezeichenordner aus oder legt einen neuen an und drückt Befehlstaste-V. Safari fügt alle Lesezeichen in diesen Ordner ein.
Mit Befehlstaste-T öffnet man einen neuen Tab. Wer lieber mit der Maus arbeitet, klickt doppelt in den freien Platz neben einem Tab (funktioniert ab Safari 3.1). Um zwischen den geöffneten Tabs per Tastatur zu wechseln, nimmt man Befehl-Wahl-Ä und Befehl-Wahl-Ö. Alternativ geht es mit der Kombination Befehl-Umschalt-Pfeiltaste links (respektive rechts).
Um das Dialogfenster beim Aktivieren des privaten Surfens zu überspringen, hält man die Wahltaste gedrückt, wenn man den Befehl auswählt. Dann unterbleibt die Nachfrage mit dem Warnhinweis.
Seitdem E-Mail-Programme nicht nur Text, sondern auch HTML-Seiten darstellen können, gelten für E-Mails alle Sicherheitstipps, die für Browser auch gelten. Besonders wichtig: Niemals Internet-Adressen in einer E-Mail anklicken, wie zum Beispiel für das Online-Banking oder von Online-Händlern. Denn es ist wahrscheinlich, dass sich hinter dem Link ein Script oder eine gefälschte Webseite versteckt. Um auf Webseiten einer Bank oder eines Online-Shops zu gelangen, tippt man deshalb die Adresse immer selbst im Browser ein.
Safari kommuniziert mit geschützten Webseiten wie Online-Shops oder Web-Mail-Seiten über eine verschlüsselte Verbindung. Man erkennt solche sicheren Seiten an der mit "https://" beginnenden Adresse und an dem Schlosssymbol rechts oben im Fenster. Klickt man auf dieses Symbol, wird das Zertifikat der Seite eingeblendet. Es muss gültig sein, sonst ist die Seite nicht sicher.
Wer mit Safari so ins Internet gehen möchte, dass auf dem Rechner keine Spuren der besuchten Seiten hinterlassen werden, benutzt die Option "Privates Surfen" oder setzt Safari am Ende zurück und löscht dazu alle Cookies, den Verlauf und die Google-Sucheingaben. Nicht bekannt sein dürfte jedoch, dass unter Mac-OS X 10.5 trotzdem Spuren auf dem Rechner zurückbleiben. Tippt man im Dienstprogramm Terminal Folgendes ein, werden alle besuchten Seiten (und Seiten, von denen Anzeigen geladen wurden) aufgelistet:
dscacheutil.-cachedump.-entries.Host
Um diesen versteckten Cache zu löschen, setzt man ebenfalls das Terminal ein und tippt dort diesen Befehl ein:
dscacheutil.-flushcache
Als Alternative bleibt nur, den Rechner neu zu starten, denn dann wird der Cache ebenfalls geleert. Das ist aber erst seit der aktuellen Version 10.5.5 von Mac-OS X der Fall.
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