Ratgeber: Tools und Tipps für Social Networks

Mit Tools wie Flickr Uploadr ist ruckzuck ein ganzes Fotoalbum publiziert, inklusive Tags und Beschreibungen.

Ratgeber: Tools und Tipps für Social Networks

Social Networks effizient nutzen

Facebook, Twitter, Blogger, Flickr: Fast jeder ist heute Mitglied in mehreren Gemeinschaften. Folgende Tipps und Tools helfen die neuen Plattformen effizienter zu nutzen und die tägliche Informationsflut zu organisieren

Von Stefan von Gagern (08.02.2010)

Blogs, Facebook, Twitter und Co haben in den letzten Jahren den Durchbruch geschafft und die breite Masse erreicht. Seit sie fast jeder nutzt, hat sich unsere tägliche elektronische Kommunikation massiv verändert. Infos, die man von wenigen Jahren noch gar nicht oder vielleicht noch per E-Mail austauschte, landen heute in Statusmeldungen, Tweets, Facebook-Fotoalben, Youtube-Videokanälen und mehr. Wer heute etwas im Netz mitteilen will, hat so viele Möglichkeiten wie noch nie, und es ist auch kein Problem im Minutentakt frische Infos abzuholen: Auf Twitter direkt Gerüchte erfahren, Bilder von einem Event live auf Flickr betrachten, unabhängige Meinungen auf Weblogs einholen oder auf Facebook direkt ein Fan von Lieblingsfirma, -band oder -produkt werden und so immer auf dem Laufenden bleiben.

Die wichtigsten Social Networks, Medien und Portale im Überblick

Hier finden Sie eine Übersicht interessanter und empfehlenswerter Web-Adressen, darüber hinaus einige Begriffserklärungen

Ein Blog (Kurzform für Weblog) ein Online-Tagebuch auf der Einträge (Posts) in chronologischer Reihenfolge aufgelistet werden. Typisch ist die Kommentarfunktion, die es den Lesern erlaubt eigene Einträge zum Original zu veröffentlichen.

Microblogging Eine Sonderform des Blogging, für die kürzere Einträge (auf Twitter maximal 140 Zeichen lang) und schnelle und häufige Updates charakteristisch sind - oft mehrfach am Tag.

Blogverzeichnisse:

Google Blog Search (http://blogsearch.google.com/)

Technorati (http://technorati.com/blogs/directory)

Plattformen um ein eigenes Blog zu eröffnen:

Blogger: www.blogger.com

Wordpress: www.wordpress.com

Wichtigste Plattform:

Twitter (www.twitter.de)

Websites für Foto- und Video-Sharing erlauben es Bilder und Filme hochzuladen und mit anderen Mitgliedern zu teilen. Zudem ist es möglich die Bilder leicht auf externe Websites einzubinden.

Flickr (www.flickr.com)

Youtube (www.Youtube.com)

Vimeo (www.vimeo.com)

Auf Social Bookmarking Sites können Mitglieder ihre Links dauerhaft sichern, organisieren und weitergeben. Social News-Portale erlauben es Artikel und Websites vorzuschlagen. Andere Mitglieder bewerten sie dann und bestimmen damit die Beliebtheit (und damit das Ranking) innerhalb des Portals.

Beispiele:

Digg (www.digg.com)

Delicicous (www.delicious.com)

Mister Wong (www.mister-wong.de)

Auf sozialen Netzwerken ist es möglich sich mit anderen Mitgliedern zu verbinden, in Kontakt zu bleiben und Informationen auszutauschen. Es gibt allgemeine soziale Netzwerke (www.facebook.com oder www.myspace.com), spezielle für Geschäftskontakte (www.xing.com) oder für Studenten (www.studivz.net).

Die schöne neue Welt der Kommunikation hat aber auch eine Kehrseite: Es wird immer stressiger, den Überblick zu behalten, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und wiederzufinden und insgesamt doch nichts zu verpassen. So verliert man oft halbe Tage bei dem Bemühen, den Überblick auf den ganzen verschiedenen Plattformen zu bewahren. Die folgenden Tipps und Tools helfen, das Leben mit sozialen Netzwerken einfacher und effizienter zu machen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Der richtige Einstieg in Social Networks

Der richtige Einstieg in Social Networks

Social Networks sind eigentlich Kommunikation. Das klingt simpel, aber viele Netze buhlen um neue User und bieten völlig verschiedene Möglichkeiten. Zunächst sollte man sich überlegen, was man eigentlich in Social Networks vorhat und dann das oder die richtigen dafür auswählen. Die Motivation, in ein Social Network einzusteigen reicht von simplen Gründen wie dem Wunsch, Wissen, Bookmarks, Fotos oder Videos mit anderen zu teilen. Umgekehrt profitiert man auch von den Inhalten und dem Wissen Anderer. Aber auch pures Freizeitvergnügen, die private Kontaktpflege mit Freunden, bis hin zur Jobsuche oder der Pflege von Business-Kontakten kann eine Motivation sein.

Manche Networks sind recht breit aufgestellt und überschneiden sich in ihren Möglichkeiten mit anderen. So bietet Facebook auch Möglichkeiten Fotos und Videos hochzuladen, aber mit einem anderen Focus als Flickr, wo es weniger um die Kommunikation mit Freunden geht, sondern eher darum, seine Schnappschüsse einem breiten, weltweiten Publikum vorzustellen.

Hat man die möglichen Networks für seinen Zweck ausgewählt, geht es an die Registrierung. Wenn es Alternativen gibt, spricht nichts dagegen, mehrere Networks eine Zeitlang auszuprobieren, denn die Anmeldung bei den meisten ist kostenlos. Nur einige verlangen Gebühr für Premium-Dienste wie zum Beispiel Flickr oder das Business-Netzwerk Xing. Es würde auch wenig bringen sich auf das Urteil von Freunden zu verlassen: Der eine mag Facebook, der nächste hält es für totale Zeitverschwendung. Ein weiterer wichtiger Faktor gerade bei Kommunikations-Netzwerken ist auch, wie viele Freunde und Bekannte dort unterwegs sind. Ist man allein in einem bestimmten Networks unterwegs erschließt sich der Sinn kaum. Auch eine Mitgliedschaft im internationalen Business Netzwerk Linkedin bringt wenig, wenn sich alle Geschäftspartner bei Xing registriert haben. Wie gut die Netzwerke für einen persönlich sind, findet man also am besten selbst durch Ausprobieren heraus.

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Mit Social Networks leichter Inhalte veröffentlichen

Früher musste man erst HTML lernen, oder zumindest einen Webeditor beherrschen, um seine eigene Homepage oder ein Blog ins Web zu stellen. Mit Social Networks wie Wordpress oder Blogger legt man in wenigen Minuten ein eigenes Weblog an und kann sich auf das Konzentrieren, was man eigentlich tun möchte: Schreiben und Inhalte im Web veröffentlichen. Wer es individueller will, wählt die Optik seines Blogs aus vorgefertigten Themen aus. Anspruchsvolle erstellen eigene Themen oder passen ihr Blog individuell mit Stylesheets und eigenen Grafiken an.

Daneben gibt es viele weitere Anbieter, die lange Einarbeitung ersparen: Flickr zum Beispiel wenn es um Fotos geht, Youtube für Videos, Googlemaps für Landkarten und vieles mehr. Und bei jedem ist der Einstieg leicht. Ein Youtube-User muss sich nicht mit Videocodecs, Streaming oder Flash herumschlagen, er lädt einfach seine digitalen Filme hoch und kann sofort eine riesige Gemeinde damit erreichen.

Inhalte aus Netzwerken vermischen

Link zum Einbetten von Videos.
Link zum Einbetten von Videos.
Die meisten Social Networks sind im Web-2.0-Boom entstanden und weisen typische Eigenschaften des "Mitmach-Internets" auf - zum Beispiel offene Programmierschnittstellen (so genannte APIs, Application Programming Interfaces). Dank dieser offenen Schnittstellen ist es leicht "von außen" auf die Inhalte von Youtube, Flickr oder Googlemaps zuzugreifen. Die Vermischung der Inhalte, so genannte "Mash-Ups" (zu Deutsch "vermischen"), ist von den Betreibern sogar erwünscht, daher stellen sie einfache Werkzeuge bereit, die den Mix der Inhalte ermöglichen.

In iWeb übernehmen Widgets das Einbetten von Inhalten.
In iWeb übernehmen Widgets das Einbetten von Inhalten.
Wer zum Beispiel ein Video in sein Weblog integrieren möchte, braucht keinen eigenen Streaming-Server, sondern er nutzt heute einfach Youtube: Dort lädt man das Video zunächst hoch. Dann kopiert man den HTML-Code neben dem Youtube-Video zum Einbetten und fügt ihn in den Quellcode der eigenen Homepage, oder des eigenen Blog-Eintrags ein. Schon erscheint auf der eigenen Homepage ein Video mit den bekannten Steuerelementen.

Genauso leicht lassen sich Diashows oder Bildergalerien aus Flickr oder Anfahrtsskizzen mit GoogleMaps oder Newsfeeds von anderen Websites erstellen und in die eigene Website integrieren. Wer seine Website mit iWeb bearbeitet findet für das Einbetten von Youtube-Videos und Googlemaps-Karten sogar spezielle Widgets. Die gebrauchsfertigen Module werden per Drag-and-Drop in eine HTML-Seite gezogen. Danach reicht es, die Adresse des Youtube-Videos, eine Anschrift die auf Googlemaps gezeigt werden soll oder die URL für einen Newsfeed, der abonniert werden soll, einzutragen und schon erscheinen künftig die Inhalte auf dem Dokument.

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Mit Zusatzsoftware leichter hochladen und bloggen

Youtube, Flickr & Co bieten ohne Zweifel gut bedienbare Oberflächen im Browser. Diese sind jedoch oft unkomfortabel, träge und man muss immer online sein, um sie überhaupt nutzen zu können. Komfortabler geht's direkt vom Desktop aus. Auf dem Mac ist man gut gerüstet, denn in vielen Programmen sind schon Möglichkeiten für die Veröffentlichung von Inhalten integriert.

Mit Tools wie Flickr Uploadr ist ruckzuck ein ganzes Fotoalbum publiziert, inklusive Tags und Beschreibungen.
Mit Tools wie Flickr Uploadr ist ruckzuck ein ganzes Fotoalbum publiziert, inklusive Tags und Beschreibungen.
iPhoto bietet zum Beispiel eine direkte Möglichkeit Fotos auf Flickr oder Facebook hochzuladen. Einmal die Zugangsdaten eingeben und schon lassen sich komplette Alben per Knopfdruck auf die Portale hochladen und zum Beispiel die Zugriffsrechte bestimmen. Die veröffentlichten Alben erscheinen dann direkt in der Liste von iPhoto (zum Beispiel unter "Facebook") und können per Drag-and-drop mit Fotos gefüllt werden. iMovie und sogar Quicktime X in Snow Leopard bieten per Menübefehl ("Bereitstellen">"Youtube..." eine direkte Möglichkeit Filme hochzuladen.

Daneben gibt es Spezialtools wie Flickr Uploadr, ein kostenloses Zusatzprogramm, mit dem sich leichter Fotosammlungen auswählen, mit Tags und Beschreibungen versehen und hochladen lassen. Auch das Bloggen wird komfortabler mit Zusatztools: Die Shareware Mars-Edit unterstützt die gängigen Blog-Systeme wie Wordpress, Blogger, Typepad oder Movable-Type. Das Schreiben und Formatieren von Einträgen ist damit so komfortabel wie E-Mails schreiben - und das Vorbereiten neuer Posts funktioniert auch offline. Eine Vorschau hilft, peinliche Fehler zu vermeiden und das Veröffentlichen gelingt mit einem Knopfdruck. Solche Tools sind außerdem empfehlenswert, wenn man mehrere Blogs gleichzeitig füttern will, zum Beispiel privat und geschäftlich.

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Überblick bei vielen Accounts

Alle Passwörter im Überblick zu behalten, dabei hilft 1Password.
Alle Passwörter im Überblick zu behalten, dabei hilft 1Password.
Typisch für Social Networks und Web 2.0: Die Anmeldung ist kostenlos und schnell erledigt. Da es viele praktische Netzwerke für verschiedene Zwecke gibt, ist man heute gerne Mitglied bei allen wichtigen Anbietern, also locker bei einem Dutzend sozialen Netzwerken - jeweils mit eigenem Log-In und Passwort. Entweder landet man irgendwann im Passwort-Chaos, oder man nutzt immer die gleichen Log-In Daten, was in Sachen Sicherheit bestimmt genauso gefährlich ist wie der berühmte Notizzettel mit allen Log-Ins.

Abhilfe schafft Software, die beim Verwalten von Passwörtern hilft. 1Password ist da eine sehr empfehlenswerte Lösung für den Mac. Das Tool packt alle Log-Ins und Passwörter in den virtuellen Safe, der nur noch aufgeht, wenn man ein Master-Passwort eingibt. Anschließend ist es möglich sich automatisch per Kontextmenü bei Youtube, Twitter usw. einzuloggen. Wer die Passwörter auch unterwegs im Gepäck haben möchte lädt sich die gleichnamige App aufs iPhone (Preis ab 3,99 Euro) und synchronisiert seine Passwörter - natürlich ebenfalls durch ein Master-Passwort geschützt - für unterwegs. 1Password kann noch vieles mehr, zum Beispiel auch sensible Daten wie Kreditkartennummer, Log-In für Online-Banking oder sichere Notizen verwalten und per Volltextsuche durchforsten.

Eine simple und kostenlose Lösung ist auch der in Firefox integrierte Passwort-Manager. Firefox kann Log-Ins und Passwörter für verschiedene Websites verschlüsselt speichern. Mit dem Menü "Firefox > Einstellungen..." und unter "Sicherheit" ist es möglich, alle gespeicherten Passwörter hinter einem Master-Passwort zu verstecken.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Blogs und soziale Medien effizient überwachen

Blogs und soziale Medien effizient überwachen

Jeder nutzt heute mehrere Newsportale und Weblogs als tägliche Infoquelle. Täglich seine Bookmarks mit dem Webbrowser abzugrasen ist reichlich mühsam. Und einmal pro Tag Nachsehen reicht eigentlich auch nicht, denn ständig gibt es interessante Updates. Die Lösung des Problems sind RSS-Feeds und Newsreader.

Ein RSS-Feed erlaubt es, alle News von einer Website dauerhaft zu abonnieren - oder alle Einträge, Kommentare von einem Weblog, neue Fotos auf Flickr und vieles mehr. Als zweites installiert man sich einen Newsreader. Ein sehr empfehlenswerter ist zum Beispiel Newsfire. Das Programm im iTunes-Stil fragt alle abonnierten Feeds in einstellbaren Intervallen ab und zeigt wie viele neue Nachrichten auf welcher Website eingetroffen sind. Beim durchforsten der Inhalte helfen "Smart Feeds". Vergleichbar mit intelligenten Wiedergabelisten in iTunes filtern sie die Infos nach bestimmten Schlagwörtern. Eine Volltextsuche durchsucht alle erhaltenen Meldungen.

Manche Tools können noch mehr: Socialite ist das Allzweckwerkzeug, wenn es um Feeds, Blogs und soziale Medien geht. Es vereint die wichtigsten Networks unter einer bequemen Oberfläche. Es liest nicht nur RSS-Feeds, sonder unterstützt auch komplett den Newsdienst Google Reader oder Social-News-Portale wie Digg.com. Zudem aktualisiert es ständig Statusmeldungen und Fotos von den Facebook-Kontakten, alle Kurzmeldungen von Twitter und die neuesten Fotos von Flickr. Die Account-Daten der einzelnen Netzwerke gibt man bei Socialite nur einmal nach der Installation ein, danach muss man die Portale eigentlich gar nicht mehr im Webbrowser besuchen. Das Hochladen von Inhalten funktioniert auch mit Socialite. Die Komplettlösung managt Statusmeldungen für Facebook, Fotos in Flickr- oder Facebook-Alben hochzuladen und twittern (samt automatischer Verkürzung langer Webadressen) hervorragend. Socialite kann die Infos aus allen Quellen in eine einzige Zeitleiste packen. Genial ist die Möglichkeit, alle Infos per Volltextsuche zu durchforsten. Weiterhin lassen sich Einträge als Favoriten kennzeichnen, egal woher sie kommen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Bloggen, Posten, Hochladen: erst mobil werden Twitter und Co spannend

Bloggen, Posten, Hochladen: erst mobil werden Twitter und Co spannend

Manche Social Media zeigen erst ihr volles Potenzial, wenn man sie unterwegs nutzt. Der Reiz an Twitter ist die schnelle Meldung, der schnelle Gedanke, der abgeschickt wird, egal, wo man gerade ist. Und oft wird ein Tweet erst durch den Ort interessant von dem man ihn abschickt ("Ich bin gerade auf dem Springsteen-Konzert in Hamburg" mit einem Foto aus dem Fan-Pulk dazu). Beim Bloggen ist die Abfolge oft, dass der Blogger erst etwas erlebt oder einen Gedanken hat und dann später und länger darüber berichtet. Auch Statusmeldungen auf Facebook oder Schnappschüsse für Flickr sind am spannendsten, wenn man sie direkt vor Ort hochlädt. Unterwegs bloggen oder twittern kann man am besten mit dem iPhone, das eine brauchbare Softwaretastatur , Kamera für Fotos (und beim 3GS auch für Videos) an Bord hat und diese dank GPS-Modul auch noch mit Zusatzinfos über den Ort hochladen kann.

Fehlt nur noch die Software. Im App-Store finden sich in der Kategorie "Soziale Netze" alle Apps für unterwegs. Manche Portale wie Facebook oder Flickr bieten offizielle und kostenlose iPhone-Apps an. Für Twitter und andere gibt es sehr gute Apps von Drittentwicklern, zum Beispiel Twitterific (mit Werbung kostenlos, sonst 3,99) oder Tweetdeck (kostenlos). Auch fürs längere Bloggen von unterwegs gibt es eine mobile Version von Wordpress. Ebenfalls sehr praktisch und empfehlenswert sind mobile RSS-Reader, wie zum Beispiel Newsstand, der Meldungen in hübsch anzusehende Zeitungslayouts packt und zudem hunderte empfehlenswerte RSS-Adressen gleich mitbringt.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Schwarmintelligenz nutzen: Die besten Inhalte dank gesammelten Wissen finden

Schwarmintelligenz nutzen: Die besten Inhalte dank gesammelten Wissen finden

Viele wissen viel - nach diesem Motto funktionieren Portale wie Digg.
Viele wissen viel - nach diesem Motto funktionieren Portale wie Digg.
Zwei Hirne sind besser als eines - und tausende noch besser. Dank sozialer Netze kann man sich der geballten Intelligenz vieler User bedienen. Zum Beispiel in Wikis, also freien Online-Lexika, die viele Mitglieder in Zusammenarbeit schreiben und weiterentwickeln. Prominentestes Beispiel ist Wikipedia. Hierzulande etwas weniger bekannt sind Social-Bookmarking-Portale wie Delicious.com oder Social News-Plattformen wie digg.com. Auf diesen Websites graben die Mitglieder die besten Links oder Inhalte zu verschiedenen Themen aus den unendlichen Weiten des Internets aus. Allerdings nur auf englisch, in Deutschland gibt es aber mit Mister Wong (www.mister-wong.de) bereits ein erfolgreiches lokales Social-Bookmarking-Tool. Indem die User einen Link oder eine Story bewerten oder weiterempfehlen wandern diese im Ranking auf den Seiten immer weiter nach oben. Wenn es also darum geht, die besten Inhalte und Links zu einem Thema schnell zu finden: Einfach das Publikum fragen!

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