PDF-Konverter |
PDF2Office 2 ist auch in der fünften Auflage nicht schöner geworden, dennoch nützlich beim Konvertieren von PDFs in editierbare Office-Dokumente. Jetzt kommt es auch mit Tabellen besser zurecht.
Von Thomas Hartmann (03.03.2010)
Neben Verbesserungen an der"Engine" des PDF-Konverters, also der Programmierung unter der Oberfläche der Applikation, ist die wichtigste Neuerung die Option, PDF-Dokumente auch in Tabellen im Microsoft-Excel-Format öffnen zu können. Das klappt sowohl im aktuellen XLSX- als auch in den Vorgänger-Formaten wie in Microsoft Office X und 2004. Nach wie vor zeigt das englischsprachige PDF2Office im Inspector an, welches Herstellungsprogramm für das Original-Dokument und das generierte PDF genutzt wurde, welche Einschränkungen für das Dokument gelten und welche Fonts es enthält - und ob sie auf dem eigenen Rechner enthalten sind. Notfalls ersetzt PDF2Office sie gemäß einer integrierten Library. In den Konvertierungsoptionen gibt man an, welches Zielformat gewünscht ist, zum Beispiel Word, Powerpoint oder Excel in den verschiedenen Versionen. Ferner bestimmt man, ob Bilder ins JPEG- oder PNG-Format zu konvertieren sind, wie genau das Layout erhalten bleiben soll und ob Details wie Trennungsstriche Priorität haben oder nicht. Auch die gewünschten Seitenzahlen lassen sich einstellen. Außerdem kann man PDFs in Bildseiten konvertieren oder einfach alle Bilder daraus extrahieren lassen. Wie zufrieden man mit dem Programm ist, liegt wesentlich an den eigenen Erwartungen. Als Faustregel kann gelten: Wurde ein Dokument ursprünglich mit einem Office-Programm wie Word oder Excel erstellt, gelingt die Konvertierung recht exakt. Ist der Ursprung ein Layout-Programm, sieht das Ergebnis weniger gut aus, aber in der Regel lässt sich auch damit arbeiten, wenn man Text verändern will. Deutlich sichtbar ist der Fortschritt in der neuen Version bei der Darstellung von Tabellen: im Excel-Format werden diese nun viel besser übertragen als vorher. Passwort geschützte PDFs knackt die Software übrigens auch in der aktuellen Version nicht - das darf man dem Programm allerdings nicht ankreiden, sondern sollte als selbstverständlich gelten, dass es Schutzmaßnahmen respektiert.
Mit PDF2Office hat Recosoft sein solides Programm verbessert, insbesondere was die Konvertierung von Dokumenten mit Tabellen betrifft. Wunder darf man nach wie vor nicht erwarten, zu sehr hängt das Ausmaß des Erfolgs bei der Umwandlung vom Ausgangsprodukt ab. An der Oberfläche hat sich praktisch nichts verändert. Das ist nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein funktionelles Problem: Wirklich selbsterklärend sind die kleinen, unanschaulichen Werkzeugknöpfe nämlich beim ersten Hingucken nicht .tha
Nützlicher PDF-Konverter mit unansehnlicher Bedienoberfläche
Recosoft
Preis: € 100, CHF 146
Note: 2,5 befriedigend
Leistung (30%) 2,2
Ausstattung (30%) 2,0
Bedienung (30%) 3,2
Dokumentation (10%) 3,5
Vorzüge: Einfach zu bedienen, öffnet manche PDFs direkt in Word, startet per Drag-and-Drop auf Word-Icon im Dock, bessere Unterstützung für Tabellen, unterstützt zahlreiche Formate
Nachteile: Kommt nicht mit allen PDFs gleichermaßen klar, hässliche Oberfläche, nur auf Englisch, Layout-Preview bei größeren Dokumenten sehr langsam
Alternativen: DeskUNPDF 3.0, Adobe Acrobat 9, PDFpen Pro 4
Ab Power Mac G3 oder höher, ab Mac-OS X 10.4.11, Microsoft Office ab X
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