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Auf einem Mac reichen bisher gesundes Misstrauen und einige Vorsichtsmaßnahmen aus, um sich gegen Schädlinge zu schützen
Von Thomas Armbrüster (03.03.2009)
Schadprogramme (Malware) werden von ihren Programmierern dazu hergestellt, auf den betroffenen Rechnern entweder Schaden anzurichten, wozu sie beispielsweise Daten zerstören oder löschen, oder es wird versucht, an persönliche Daten der Benutzer zu gelangen (Spyware). Mac-OS X ist bisher von Angriffen durch Viren und Würmer verschont geblieben, während Versuche, als nützliche Software getarnte Schadprogramme auf einem Mac zu installieren durchaus vorkommen.
Schädliche Software kann sich auf unterschiedlichen Wegen im Internet verbreiten
Viren
Programmcode, der sich an Dateien und Programme anhängt, diese verändert und sich durch Weitergabe von Dateien an andere Anwender verbreitet. Viren können Programme und Betriebssystem funktionsuntüchtig machen.
Würmer
Im Gegensatz zu einem Virus versucht ein Computerwurm, sich selbstständig über das Netz oder das Internet zu verbreiten, beispielsweise durch den automatischen Versand an alle im Mailprogramm verfügbaren E-Mail-Adressen.
Trojanische Pferde
Als nützliches Programm getarntes Schadprogramm, das sich aber nicht selbst weiterverbreiten kann. Trojaner werden beispielsweise als Anhang von Nachrichten verschickt, oder man lädt sie in Unkenntnis ihrer tatsächlichen Funktion selbst über einen Browser auf den Rechner.
1. Man arbeitet mit einem Benutzer, der keine Verwaltungsrechte hat. Das erschwert es jeder Software, Dinge im System zu installieren oder Einstellungen vorzunehmen.
2. Man installiert die SicherheitsUpdates, die Apple veröffentlicht. Dazu zählen auch die Updates für das System und für Quicktime, weil diese ebenfalls Sicherheitslücken schließen. Updates für Programme oder Multimedia-Plug-ins wie Flash installiert man ebenfalls, da auch hier immer wieder Sicherheitslücken geschlossen werden.Raffiniert gehen manche Betrüger ans Werk. Sie alarmieren auf einer Webseite darüber, dass Viren auf dem Rechner des Benutzers entdeckt wurden, und bieten auch gleich ein Tool an, um das Problem zu beseitigen. Das Programm tut aber dann natürlich genau das Gegenteil.
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