Initiative "One Laptop per Child"
Die Non-Profit-Initiatve "One Laptop per Child" muss gegen steigende Preise im Herstellungsbereich kämpfen. Die Software des so genannten 100-Dollar-Notebooks hat sich beim ersten Praxistest jedoch bewährt.
Von Macnews (17.09.2007)
Wissen, Lernen und Ausbildung für alle - was so selbstverständlich klingt, ist leider nicht immer ohne Schwierigkeiten zu verwirklichen. Diese Erfahrung machen zur Zeit die Mitglieder von One Laptop per Child. Das Projekt, das vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, alle Kinder mit einem Notebook auszustatten. Dadurch sollen auch Kinder in den Dritte-Welt-Ländern an der globalen Wissensgesellschaft teilhaben können. Das linuxbasierte Laptop sollte ursprünglich 100 US-Dollar kosten. Inzwischen prognostiziert die Non-Profit-Initiative einen Preis von 188 Dollar pro Notebook, Gründe dafür sind unter anderem die gestiegenen Preise von Nickel und Silizium, so der OLPC-Sprecher George Snell. Die Frage ist, ob die Regierungen und Sponsoren angesichts der höheren Kosten das Projekt weiter unterstützen. Hoffentlich, denn die Software des 100-Dollar-Notebooks macht einen guten Eindruck. Auf der Webseite OLPC-Wiki kann man ein Image des XO-Computers herunterladen. Um die Softwareoberfläche Sugar auf einem Mac laufen zu lassen, ist eine Emulationssoftware nötig - beispielsweise Fusion von VM Ware. Die Mitglieder der Initiative One Laptop per Child freuen sich über Feedback zur Software oder Geldspenden.
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