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moma morgenmagazin

Montag, 4. Dezember

Marktstudie: Apple soll ein Altersproblem haben +++ Neue Parallels-Beta erlaubt Drag-an-Drop zwischen Windows und Mac +++ Nachschubprobleme: Verkaufszahlen von Playstation 3 gehen stark zurück +++ Weitere Details zu Photoshop CS3 +++ ClamXav 1.0.6 spricht Chinesisch +++ Die digitale Duftspur: Nike+iPod Kit ausspioniert +++ Bitkom erwartet zu Weihnachten acht Milliarden Euro Online-Umsatz +++ Telekom-Chef Obermann ändert Strategie und Führungsmannschaft +++ AAPL verliert leicht

(04.12.2006)

Marktstudie: Apple hat ein Altersproblem

Apple hat keineswegs junge und hippe Kundschaft sondern wesentlich mehr ältere Kunden als PC-Hersteller im Durchschnitt, behauptet eine Studie der Marktforscher von Metafacts. Nach Metafacts-Zahlen sind 46 Prozent der Apple-Kunden 55 Jahre oder älter. Die Ergebnisse stehen damit im starken Kontrast zur allgemeinen Wahrnehmung Apples als "junge", kreative Firma, die mit Unterhaltungselektronik wie dem iPod besonders unter jungen Leuten populär geworden ist. Im Durchschnitt sind nur 25,2 Prozent der PC-Anwender über 55 Jahre alt. Dan Ness von Metafacts fasst die Ergebnisse zusammen: Apple habe eine große Anzal über Jahre und Jahrzehnte loyaler Kunden, die Dynamik in jüngeren Käuuferschichten sei jedoch "interessant". In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen liege Gateway an der Spitze. Ein weiteres Ergebnis der Studie: 52 Prozent der Macs in Privathaushalten sind Mobilrechner, Dell kommt auf eine Quote von 46 Prozent und HP auf 16,1 Prozent.

Apple widerspricht entschieden der Studie und zweifelt deren Ergebnisse an. Wie Apple-Sprecher Bill Evans unseren Kollegen von Macworld gegenüber erklärte, zeigen die eigenen Daten an, dass nur 20 Prozent der Kunden über 55 seien. "Der Mac ist populärer denn je und wir sind begeistert davon, dass unsere Produkte in Altersgruppen von 1 bis 100 gut ankommen."

Neue Parallels-Beta erlaubt Drag-an-Drop zwischen Windows und Mac

Parallels entwickelt seine Virtualisierungslösung Parallels Desktop für Intel-Macs kontinuierlich weiter. Der Ende letzter Woche erschienene Beta-Build 3036 bringt wesentliche Neuerungen, die die Arbeit mit Parallels erleichtern. Daten lassen sich laut Hersteller zwischen dem Mac und der virtuellen Windows-Maschine per Drag-and-Drop tauschen, das Hauptfenster von Parallels Desktop kann man nun stufenlos in der Größe anpassen. Wer keine zwei Windows-Lizenzen für ein Boot-Camp-Partition und die virtuelle Maschine ausgeben will, kann nun die auf das von Boot Camp auf die zweite Partition installierte Windows auch unter Parallels nutzen. Desweiteren will der Hersteller für bessere USB-Unterstützung gesorgt und die Grafikperformance in einigen Applikationen um bis zu 50 Prozent gesteigert haben.

Nachschubprobleme: Verkaufszahlen von Playstation 3 gehen stark zurück

Nachdem in Japan an den ersten beiden Tagen nach dem Verkaufsstart der Playstation 3 unter Konsolenfans und Spekulanten reges Interesse an Sonys neuer Spielekonsole herrschte, ist in den beiden Wochen darauf der Verkauf deutlich zurück gegangen – die Geräte werden immer knapper. Enterbrain Inc. schätzt, dass am 11. und 12. November in Japan rund 88.000 Playstations verkauft wurden, in der Woche vom 13. bis zum 19. November jedoch nur noch 43.000. Auf ähnliche Zahlen kommen die japanischen Marktforscher von Mediacreate. Demnach konnte Sony im ersten Hype 81.00 Geräte absetzen, in der Woch darauf nur noch 42.000 und in der dritten Woche gar nur noch 32.000. Sony Entertainment wollte die Zahlen nicht kommentieren und gab lediglich bekannt "kontinuierlich" neue Geräte an Distributoren in Japan und der USA auszuliefern.

Weitere Details zu Photoshop CS3

Die Entwicklung des Adobe-Klassikers Photoshop CS3 schreitet voran, berichtet die Gerüchteseite Think Secret und stellt - einige Monate vor der Veröffentlichung - weitere Details vor.

Die wohl größte und seit langem ersehnte Neuerung ist der Sprung auf die Intel-Mac-Plattform. Ein deutlicher Geschwindigkeits-Boost sollte in Kombination mit der Intel-Hardware zu spüren sein. Die grafische Oberfläche soll sich stark an After Effects 7 anlehnen, will die Internetseite erfahren haben. Dem Anwender soll die Organisation der Werkzeuge einfacher von der Hand gehen und er kann die Helligkeit für das gesamte Interface seinen Bedürfnissen anpassen. Die Paletten sind bewegbar, lassen sich einklappen, minimieren und weiter anpassen.  

Ein weiteres neues Feature ist die Einführung von Live-Filtern. Damit kommt die dynamische Editierungs-Funktion von Layern auch zu den Filtern. So hat der Photoshop-User in CS3 die Möglichkeit, den Pixel-Radius beim Gauß'schen Weichzeichnen lange nach dessen Anwendung anzupassen. Auch die Leistung der Filter selbst soll besser sein und es gibt Spekulationen Photoshop könnte mit der Grafikkarte zusammenarbeiten, um die Prozessoren zu entlasten. Außerdem behandelt das Programm Layer nun als "Smart Objects", die der Benutzer mit den neuen Filtern bearbeiten kann.  

Adobe soll zudem an der Zusammenarbeit von Photoshop und anderen Programmen arbeiten. So kommt die Bildbearbeits-Software auch mit 3D-Objekten zurecht, deren Texturen der User gleich an Ort und Stelle bearbeiten kann. Video-Dateien speichert Photoshop CS3 in einer PSD-Datei ab, mit der auch Adobe Premiere und After Effects zurecht kommen. Eine Geräte-Bibliothek kennt zudem zahlreiche Mobiltelefone und andere Geräte, und zeigt dem Designer an wie seine Kreation auf dem Bildschirm des jeweilige Gerätes aussehen würde.  

Photoshop CS3 soll auch für das Internet gerüstet sein, meldet Think Secret. So wird die Unterstützung von Flash-Animationen erwartet, eine Funktion, die bisher allerdings noch nicht fertiggestellt ist. Nicht näher genannte Quellen erwarten die Ankündigung für Adobe Creative Suite 3 für März oder April. Adobe selbst nannte bisher immer das zweite Quartal 2007 als Termin.

ClamXav 1.0.6 spricht Chinesisch

ClamXav ist eine Oberfläche für den Open-Source-Virenscanner ClamAV. Während der Anwender die ClamAV-Engine nur über das Terminal betreiben kann, ermöglicht ClamXav den Zugriff über eone grafische Oberfläche. Das Update auf Version 1.0.6 bringt Chinesisch als Anwender-Sprache mit und behebt zwei Fehler in der Software. Das Anti-Virenprogramm ist kostenlos.

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