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moma morgenmagazin

Mittwoch, 21. März

Mac-Verkäufe leicht rückläufig – Wall Street-Erwartungen wohl übertroffen +++ Microsoft reicht Patentklage gegen Alcatel-Lucent ein +++ Internet Explorer hat die meisten Sicherheitslücken +++ Game Tap startet Myst Online für den Mac +++ Gefälschte iPod-Versandbestätigungen: Per Klick öffnet sich am PC die Hintertür +++ Adobe CS2 zeigt Vista kalte Schulter, an CS3-Launch beteiligen sich Apple-Stores +++ Computermesse Cebit in Hannover geht zu Ende +++ Gartner erwartet nur mäßigen Einfluss von Vista auf PC-Markt +++ EU-Verbraucherschutzpläne empören die Wirtschaft +++ AAPL legt weiter zu

(21.03.2007)

Mac-Verkäufe leicht rückläufig – Wall Street-Erwartungen wohl übertroffen

Gegenüber dem starken Dezemberquartal entwickelt sich der Absatz von Macs nur leicht rückläufig, so dass Apple die Erwartungen der Wall Street übertreffen werde, prognostiziert der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster. Seine Einschätzung basiert auf Telefon-Interviews mit rund 20 Händlern, zwei Wochen vor dem Ende des Quartals rechnen die meisten nur mit einem Rückgang zwischen fünf und zehn Prozent bei den Verkäufen, wenige können gar das hohe Niveau annähernd halten. Die Wall Street habe jedoch ein Minus von zehn Prozent gegenüber dem ersten Quartal von Apples Geschäftsjahr kalkuliert. Piper Jaffray stuft die Apple-Aktie nach wie vor als "outperform" ein und setzt ein Kursziel von 124 US-Dollar.

Microsoft reicht Patentklage gegen Alcatel-Lucent ein

Microsoft lässt sich auf einen weiteren Patentstreit mit dem französischen Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent ein. Die International Trade Commission (ITC) der USA geht nach eigenen Angaben Vorwürfen gegen Alacatel-Lucent nach, die Microsoft am 16. Februar eingereicht habe. Von Alcatel-Lucent importierte Produkte, die "Datennetzwerke mit traditionellen Telefonnetzen zusammenbringen" verstoßen laut der Beschwerde gegen Microsoft Patente. Der Softwarehersteller fordert ein Importverbot und Verkaufsstopp in den USA per Unterlassungserklärung der ITC. Alcatel-Lucent hatte im Februar einen 1,5 Milliarden US-Dollar teuren Streit um MP3-Patente gegen Microsoft gewonnen.

Internet Explorer hat die meisten Sicherheitslücken

Nach einer Studie des Herstellers von Security-Software Symantec hatte Microsofts Internet Explorer im zweiten Halbjahr 2006 mit den meisten Sicherheitslücken zu kämpfen. Zwischen August und Dezember tauchten demnach 54 Fehler im Internet Explorer auf, der am zweithäufigsten im Web genutzte Firefox brachte es im gleichen Zeitraum auf 40 Fehler. Als weitaus stabiler erwiesen sich Safari und Opera, bei denen jeweils nur vier Sicherheitslücken offenbar wurden. Im Vorjahresvergleich zeigt sich ein Trend zugunsten von Firefox: Während in der zweiten Jahreshälfte 14 Prozent weniger Fehler auftauchten, hatte der Internet Explorer mit einem Fehlerwachstum von 42 Prozent zu kämpfen. Der Mozilla-Foundation ist es laut Symantec zudem gelungen, Sicherheitslücken im Schnitt fünfmal schneller zu stopfen als Microsoft.

Game Tap startet Myst Online für den Mac

Der Online-Spiele-Service game Tap hat eine Mac-Version des Abenteuer-Klassikers Myst Online: Uru Live gestartet. Das bisher nur für Windows erhältliche Spiel steht dank der Technologie Cider, die Windows-Spiele auf den Mac einsetzbar macht, Nutzern von Intel-Macs zur Verfügung. Game Tap, Tochterunternehmen des Turner Broadcasting System, bietet den Zugang zu den Online-Spielen auf einer Abonnement-Basis, 6,95 US-Dollar sind pro Monat fällig. Myst Online: Uru Live ist jedoch das erste und einzige Mac-Spiel von Game Tap, wer das Angebot über Myst hinaus nutzen möchte, muss seinen Intel-Mac mit Windows ausstatten und damit auf den Service zugreifen.

Gefälschte iPod-Versandbestätigungen: Per Klick öffnet sich am PC die Hintertür

Angeblich kommen sie von Banken, vom Bundeskriminalamt oder von eBay, jetzt kommen gefährliche Lock-E-Mails auch angeblich von Apple und führen zur Domain applestore.ms auf der Karibikinsel Montserrat, einer britischen Kronkolonie. Die Phishing-E-Mail gibt in deutscher Sprache vor, eine Versandbestätigung für einen schwarzen iPod mit 80 GB Kapazität zu sein. Wer den angegebenen Link aufruft, um den angeblichen Bestellstatus der Bestellung W78604060 aufzurufen, startet den Download einer Datei namens syme.exe. Unter Mac OS X kann diese .exe-Datei keinen Schaden anrichtet, wer aber diese Datei auf einem Windows-System ausführt, fängt sich damit ein Schadprogramm ein, um dessen Charakteristik wir derzeit jedoch nichts näheres wissen. Ein gleichnamiges Schadprogramm listet die Site von Sunbelt Software als Hintertür ("Backdoor") auf, mit der ein Angreifer unberechtigt Zugriff auf einen PC mit Windows 2000 Pro SP3 oder höher erreichen kann.

Adobe CS2 zeigt Vista kalte Schulter, an CS3-Launch beteiligen sich Apple-Stores

Auf einem Windows XP-System macht die Creative Suite 2 von Adobe zum Teil eine bessere Figur als auf aktuellen Intel-Macs, denn Photoshop & Co sind noch nicht für die Intel-Plattform optimiert. Jetzt ereilt die Windows-Welt ein vergleichbares Schicksal. Adobe hat angekündigt, für Photoshop, Dreamweaver und InDesign keine Patches bereitzustellen, damit diese CS2-Programme unter Windows Vista laufen. Derzeit sind diese Applikationen unter Vista instabil, berichtet InformationWeek.com. Für Acrobat 8 werde es allerdings eine kostenlose Aktualisierung geben. Erst die neuen Versionen, die dann im Rahmen der CS3 kommenden Dienstag erscheinen, werden auch Vista voll unterstützen. Den Launch von Adobes Creative Suite 3 werden auch einige Apple Stores, darunter die Londoner Niederlassung in der Regent Street, begleiten: Insgesamt fünf Stores zeigen am 27. März um 21:30 Uhr deutscher Zeit einen Webcast aus New York, am Tag danach laden die Stores ein zum Ausprobieren von CS3 auf den aktuellsten Intel-Macs.

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