Apple-Laptops mit Flash-Speicher sollen bald kommen +++ Crossover 6.1 mit bessere Unterstützung für Spiele +++ Motorola bringt zweite Generation der Razr +++ Quick Seek: FM-Transmitter für den iPod von Kensington +++ Keine Warteliste, kein Vorverkauf: AT&T regelt US-Verkausstart des iPhone +++ Neues von Fujitsu: 2,5 Zoll-Festplatte mit 250 Gigabyte +++ Adobe Live: Kreative unter sich +++ Gartner: Deutscher PC-Markt erholt sich nach durchwachsenem Jahr +++ Roaminggebühren sollen noch in Sommerferien drastisch sinken +++ Streik bei Telekom geht weiter +++ APPL stoppt Höhenflug
(16.05.2007)
Die gestern von Apple vorgestellten Macbooks warten nur mit spärlichen Verbesserungen auf, ein revolutionäres Update von Apple-Mobilrechnern soll jedoch bevorstehen. Jason Calacanis vom Risikokapitalgeber Sequioa Capital behauptet in seinem Podcast, er habe von einer "gut informierten Quelle" erfahren, dass Apple in Mobilrechnern in Kürze Intels Santa-Rosa-Plattform einsetzen werde und Flash-Speicher statt einer Festplatte verbaue. Von der neuen Architektur, die einige wenige PC-Hersteller bereits anbieten, erhofft man sich geringeren Energieverbrauch und kürzere Startzeiten.
Codeweavers haben das Update auf Version 6.1 ihrer Kompatibilitätssoftware für Windows-Programme auf dem Mac Crossover herausgebracht. Im Gegensatz zu Boot Camp, Parallels oder VMWare verlangt Crossover nicht die Installation des Windwos-Betriebssystems, stattdessen stellt die auf dem Linux-Projekt WINE basierende Lösung einen Layer bereit, der die Befehle von Windows-Programmen für den (Intel-)Mac übersetzt.
In Crossover 6.1 haben die Entwickler nach eigenen Angaben die Unterstützung von Spielen verbessert und die allgemeine Performance. Schon bisher seien World of Warcraft und Halflife 2 mit Crossover gelaufen, erklärt Codeweavers-CEO Jeremy White, nun hätten sich aber Geschwindigkeiten und Frameraten deutlich verbessert. Crossover kostet 60 US-Dollar.
Motorola hat einen Nachfolger seines erfolgreichen Klapphandys Razr vorgestellt. Das Razr 2 ist im bewährten Design gehalten, aber noch zwei Millimeter dünner als der Vorgänger, der sich weltweit 98 Millionen mal verkauft hat. Das Smartphone wird im Juli in den USA auf den Markt kommen und damit rund einen Monat später als das iPhone. Preise und Angebote einzelner Provider stehen bis dato nicht fest. Das Razr 2 ist in drei Varianten für die Netzwerke 3G HSDPA, EVDO/CDMA und GSM erhältlich, der interne Prozessor arbeitet mit 500 MHz Taktrate und damit zehnmal so flott wie der des Vorgängermodells. Mit bis zu 2 GB Speicher soll das Handy ausgerüstet sein. Analysten erwarten nach einem eher schwachen Quartal für Motorola durch das Razr 2 neue Impulse.
Kensington hat den FM-Transmitter Quick Seek für den iPod vorgestellt. Der UKW-Sender, dessen Ladekabel abtrennbar ist, um ihn auch außer halb des Autos zu nutzen, verspricht mit der Technologie "Clear FM" eine höhere Qualität mit Rauschunterdrückung und Optimierung des Sendesignals. Innerhalb von Sekunden will Quick Seek die optimale Frequenz für die Übertragung von iPod zum Radio automatisch gefunden haben. Der 90 US-Dollar teure Sender arbeitet mit allen iPods mit Click-Wheel zusammen.
Noch rund einen Monat müssen Kunden in den Vereinigten Staaten warten, dann können die ersten wenigen ein iPhone in der Hand halten. Wer jedoch versucht, seine Chancen etwa über eine Warteliste oder eine Anzahlung zu steigern, muss sich vom Provider AT&T/Cingular eines Besseren belehren lassen. In einem internen Papier weist das Unternehmen seine Mitarbeiter an, kein genaues Datum für den Verkaufsstart zu nennen ("irgendwann im Juni") und keine Vorbestellungen anzunehmen. Es gibt keine Warteliste und ein Vorverkauf ist nach diesen Informationen ausdrücklich untersagt. Verkäufe werden nach dem Muster ablaufen: Wer zuerst kommt, bekommt's zuerst. Auf der Straße kampierende Apple-Fanboys und -girls werden am Vorabend des Verkaufsstarts den Kameras der Fernsehsender ein dankbares Motiv abgeben - und Apple wird Millionen an Werbegeldern einsparen können. Das zweiseitige Papier, in dem AT&T seinem Verkaufspersonal weitere Schulungen verspricht, stellt die Seite boygeniusreport.com als PDF (1,2 MB) bereit.
Fujitsu stellt eine neue ultraflache 2,5 Zoll-Festplatte vor. Mit einer Kapazität von 250 Gigabyte setzt sie sich an die Spitze aller Modelle in dieser Größe. Sie trägt die Bezeichnung MHY2 BH und soll vorrangig in mobilen Computern Verwendung finden. Mit einem Geräuschpegel von 2,4 Dezibel und einem Stromverbrauch von 1,9 Watt sei die Festplatte zudem sehr leise und stromsparend, verspricht der Hersteller. Ob Apple sie in einem MacBook anbieten wird, wenn sie im Laufe des dritten Quartals auf den Markt kommt, kann naturgemäß noch niemand sagen. Wahrscheinlich wird die Konkurrenz aber schon sehr bald nachziehen und 2,5 Zoll-Disks mit derselben Kapazität anbieten.
Mit der neuen Creative Suite 3 eröffnet Adobe nicht nur neue Möglichkeiten für Designer, Layouter, Fotografen und Filmprofis, der Hersteller schafft auch eine Menge neuer Herausforderungen und Fragen. Die neuen Funktionen der CS3 erleben Adobe-Anwender bei der Adobe Live 2007 in Köln - vor Ort können sie auch alle Fragen loswerden, die ihnen unter den Nägeln brennen. Bei dem kostenlosen Event finden in zwei Messehallen und auf vier Bühnen nicht nur über 80 Vorträge rund um die Adobe-Applikationen statt, eine ganze Reihe von Experten - unter anderem der Photoshop-Guru Doc Baumann - geben Einblicke in ihre Arbeit und werden mit Tipps und Tricks für den kreativen Einsatz nicht geizen.
Die Veranstaltung findet nächste Woche in Köln statt, vom 23. bis zum 24. Mai. Wer noch nicht weiß, wie er in die Rhein-Metropole reisen soll, findet im Adobe Live! Blog vielleicht eine passende Mitfahrgelegenheit. Dort kann er eine solche auch anbieten und so bereits während der Fahrt Gleichgesinnte kennen lernen und Erfahrungen austauschen. Die Adobe Live 2007 steigt in der Messehalle EXPO XXI. Anwender können die neuen Produkte dort sowohl an Macs als auch an Windows-PCs testen und bis in das kleinste Detail ausprobieren. Neben Adobe sind mehr als 40 weitere Aussteller vor Ort, darunter Epson, HP, Intel, Canon, NEC und Wacom. Expertenvorträge halten unter anderem Erik Spiekermann, Doc Baumann, Uli Staiger, Jason Levine und Robin Preston. Den genauen Ablaufplan bekommt man beim Veranstalter - wie sollte es anders sein - als PDF. Die Eingangshalle EXPO XXI ist zwei Minuten Fahrzeit vom Kölner Hauptbahnhof entfernt und mit den mit den Linien S6, S11 und S13 zu erreichen. macnews.de wird als Online-Medienpartner der Adobe Live vor Ort sein.
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