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moma morgenmagazin

Dienstag, 3. Juli

AT&Ts EDGE-Netz mit Problemen +++ Universal verlängert langfristigen Vertrag mit iTunes nicht +++ AOL passt Services dem Mac an +++ Ladegeräte für das iPhone +++ Apple gibt Audio Update für Intel-Macs frei +++ Apple Shops jetzt in Berlin, Frankfurt, Wiesbaden und Köln +++ MarkzTools7: Überprüfung von QuarkXPress-Dokumenten +++ Apfelland meistbesuchter Ort in Second Life +++ Goldman Sachs bestätigt Apple mit 'Buy' +++ Studie: Nintendo hängt mit Wii-Verkauf wiederholt Sony ab +++ EU knöpft sich Telefónica vor - Bußgeld möglich +++ AAPL verliert leicht

(03.07.2007)

AT&Ts EDGE-Netz mit Problemen

Bis zu 700.000 iPhones sollen mittlerweile in den USA in Betrieb sein, schätzen Marktbeobachter. Nicht jeder hatte gestern jedoch Freude an seinem Telefon, als bei AT&T Teile des EDGE-Netzes ausfielen. Betroffen waren Netze im Westen und Mittelwesten der USA, Anwender in Dallas, Cincinnati, Tuscon, Hawaii, Seattle, Portland, Indiana und Pittsburgh konnten sich nicht mit dem Netz verbinden. Sprach- und Textdienste blieben verfügbar, nur EDGE (Enhanced Data Ratzes for GSM Evolution) und 3G-Datendieste fielen aus und wurden bis zum Abend wieder hergestellt. Der AT&T-Sprecher Warner May dementierte jedoch einen Zusammenhang mit dem iPhone. Blackberry-Anwender hatten während des Ausfalls keine Probleme zu beklagen, aber auch Nutzer anderer Handys als dem iPhone waren betroffen.

Universal verlängert langfristigen Vertrag mit iTunes nicht

Der Musikriese Universal Music Group (UMG) hat nach Informationen unserer US-Schwesterzeitschrift Macworld eine langfristige Vereinbarung mit dem iTunes Store nicht verlängert. Der bisherige Vertrag garantierte Apple vollen Zugriff auf alle bei UMG unter Vertrag stehenden Künstler. Apple. das nach Wal Mart und Best Buy in den USA nun der drittgrößte Musikhändler ist, benötige keine langfristigen Vereinbarungen dieser Art mehr, zitiert Macworld seine ungenannte Quelle. Apple verhandle mit dem Musikverlag nun wie andere auch, UMG sei nun in der Lage, exklusive Deals mit anderen Partnern abzuschließen. Weiterhin sei aber möglich, bestimmte Musik ausschließlich über den iTunes Store zu verkaufen. Die Gefahr, dass UMG seinen Katalog vom erfolgreichsten Downloadservice zurück ziehe, bestehe nicht. Apple-Sprecher Tom Neumayer kommentierte die Nachricht, diese sei so nicht wahr: "Wir verhandeln weiterhin mit UMG und ihre Musik ist nach wie vor in iTunes."

AOL passt Services dem Mac an

Der Internetprovider AOL hat seine Services speziell für Mac-User angepasst. AOL Radio, der Streaming-Service für Internetradio, bringt nun einen Titelanzeiger für iChat und einen Bildschirmschoner, der auf die Cover der gestreamten Songs und Alben zurückgreift. Der Fotodienst AOL Photo wartet nun mit einem iPhoto-Plug-in auf und der AOL Service Assistant hilft bei der Einrichtung von Safari, Mail und iChat für die Dienste von AOL.

Ladegeräte für das iPhone

Nicht nur Apple bringt Zubehör für das iPhone, Dritthersteller, die aus dem iPod-Umfeld bekannt sind, passen nach und nach ihre Produkte an. Bei Ladegeräten für das Auto machen Griffin und Xtreme Mac den Anfang. Xtreme Mac bringt sein In Charge Auto für 20 US-Dollar in einer "Made for iPhone"-Version auf den Markt. Das Ladegerät verbindet sich mit 12-Volt-Batterien und bringt ein USB-Kable mit, mit dem sich das iPhone mit dem Rechner abgleichen lässt. Ebenfalls 20 US-Dollar kostet Griffins Powerjolt for iPhone, das seinen Strom ebenso über den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs bezieht. Ein Verstärker schützt das iPhone vor Spannungsspitzen. Der Powerjolt lägt auch iPods mit Dock-Schnittstelle.

Apple gibt Audio Update für Intel-Macs frei

Das "Poppen" der Lautsprecher nach dem Update auf diversen Intel Macs unter Mac OS 10.4.10 will Apple gelöst haben: Nach Installation des heute Abend erschienenen Audio Updates 2007-001 soll das von unseren Lesern mehrfach bestätigte Problem der Vergangenheit angehören. Zeitgleich mit dem Update hat Apple die Aktualisierung auf 10.4.10 ausgebessert - es trägt nun die Version 1.1 und beinhaltet das Audio Update.

Apple Shops jetzt in Berlin, Frankfurt, Wiesbaden und Köln

Jetzt kann das iPhone auch nach Deutschland kommen: Nach Hamburg hat Apple Deutschland zum vergangenen Wochenende hin vier weitere Shops unter den Dächern der Media-Saturn-Holding der Metro AG eröffnet. In Berlin, Frankfurt/Main, Wiesbaden und Köln ist der Mac-, iPod- und iPhone-Hersteller mit eigenen Verkaufsflächen und eigenem Personal vertreten.

80 Quadratmeter Fläche bietet der Apple Shop im Media Markt Wiesbaden an der Hasengartenstraße, rund 35 Quadratmeter Platz bietet Europas größter Saturn-Markt am Berliner Tauentzien (Europa-Center) für Apple-Produkte. In der Kölner Innenstadt findet man Apple-Produkte in einem Shop-in-Shop mit dem typischen Design beim Media Markt in der Hohe Straße und Frankfurt am Main hat jetzt auch einen neuen Anlaufpunkt zum Kauf aller Produkte aus Cupertino: Dort ist der Shop beheimatet im Media Markt am Tituscorso 6.

MarkzTools7: Überprüfung von QuarkXPress-Dokumenten

Markzware gibt die Verfügbarkeit von MarkzTools7 als Universal Binary bekannt. Mit der Erweiterung können Benutzer jetzt QuarkXPress 7-Dokumente auf Fehler untersuchen. Zudem können Anwender mit dem Tool auch Dokumente für ältere QuarkXPress-Versionen wie beispielsweise 4.1 sichern. Auch die Funktion zur Darstellung von Bildern als graue Voransichten soll laut Markzware zu einer Reduzierung der Dateigröße führen. Als Vollversion kostet MarkzTools7 199 Euro. Ein Update von Version 6 ist für 99 Euro zu haben.

Apfelland meistbesuchter Ort in Second Life

Apfelland ist der beliebteste Ort in Second Life (SL). Dies gibt SL-Pionier und Apfellandgründer Rainer Wolf von Arktis in einer Pressemitteilung bekannt. Bereits am Wochenende konnte sich die deutschsprachige Community an die Spitze der meistbesuchten Orte in der virtuellen Welt setzen. Die allerdings hat mit einer Interessens-Flaute zu kämpfen.

Sechs Monate nach dem Start in SL kann das Apfelland mittlerweile auf eine Fläche von 1966 virtuellen Quadratmeter verweisen. In den Apfelland-Arkaden, dem größten deutschen Einkaufszentrum in SL, können Besucher gemütlich durch die Angebote etlicher anderer Firmen schlendern und fast wie im echten Leben gegen Linden-Dollar dem Shopping-Rausch verfallen. Das virtuelle Abbild der eigenen Person kann aber auch über eine Go-Kart-Bahn rasen oder am Strand bei digitalen Cocktails relaxen. Die Community ist mittlerweile organisiert und verfügt über einen eigenen Bürgerverein und einen Sicherheitsdienst - und offen für Anwender ohne Macs. Das Manager Magazin berichtet in einem aktuellen Bericht über deutlich zurück gegangenes Interesse an SL. Sowohl die virtuellen Besucher als auch die werbetreibende Wirtschaft zieht sich zunehmend aus der virtuellen Welt zurück. Die meistbesuchte Firma in SL sei der Sportartikelhersteller Adidas, einige Autohersteller hätten bloß tägliche Besucherzahlen in einstelliger Höhe.

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