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Montag, 6. August

Spamsieve 2.6.3 +++ Wettbewerb für Spiele-Entwickler +++ «Focus»: Pölzl Favorit für Chefposten bei T-Systems +++ Handy-Anbieter haben Auslandstarife massiv gesenkt +++ Toll-Collect-Konsortium verklagt Bundesregierung +++ Siemens rechnet mit gutem Schlussquartal – keine Zukäufe bei Medical geplant +++ AAPL verliert

(06.08.2007)

Spamsieve 2.6.3

Entwickler Michael Tsai hat das Update 2.6.3 für den Spamfilter Spamsieve veröffentlicht. Die aktuelle Version soll vor allem unerwünschte E-Mails mit Anhängen besser herausfiltern, zudem ist Spamsieve mit aktuellen Entwicklerversionen von Mac-OS X 10.5 kompatibel. Der Spamfilter für E-Mail-Programme wie Apple Mail, Entourage oder Mozilla Thunderbird kostet 30 US-Dollar und setzt mindestens Mac-OS X 10.2.8 voraus.

Wettbewerb für Spiele-Entwickler

OTEE, Hersteller der 3D-Spieleengine Unity, veranstaltet einen Wettbewerb für Spiele-Entwickler. Entwickler sind aufgerufen, mit Hilfe der unternehmenseigenen Engine ein Online-Spiel zu konzipieren. Wer teilnehmen möchte, muss sich bis zum 1. September 2007 registrieren, Einsendeschluss für Projekte ist der 17. September. OTEE lobt eine Lizenz für Unity 2.0 sowie ein Preisgeld von 2.000 US-Dollar aus, die Gewinner werden auf der ersten Unity-Entwickler Konferenz im Oktober bekannt gegeben.

«Focus»: Pölzl Favorit für Chefposten bei T-Systems

Der Österreicher Georg Pölzl ist nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus» Favorit für den Chefposten der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems. Pölzl gehöre seit Januar zum engsten Beraterkreis von Telekom-Vorstandschef René Obermann, berichtete das Magazin.

Pölzl solle dem in die Siemens-Affäre verstrickten Lothar Pauly folgen, der Ende Mai gehen musste, schrieb «Focus» weiter. Pölzl habe zuvor neun Jahre lang T-Mobile Austria geleitet und die Zahl der Handykunden von 240 000 auf 3,1 Millionen gesteigert. Ein Telekom-Sprecher wollte den Bericht am Samstag nicht kommentieren. In Konzernkreisen hieß es allerdings, der Bericht treffe nicht zu. (dpa)

Handy-Anbieter haben Auslandstarife massiv gesenkt

Die deutschen Mobilfunkanbieter haben ihre Tarife für Telefonate im Ausland nach Verbandsangaben deutlich gesenkt. Abhängig von Urlaubsland und Netzbetreiber seien bei gleichbleibendem Telefonierverhalten Einsparungen von bis zu 60 Prozent im Vergleich zu den alten Tarifen möglich, teilte der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) am Sonntag in Köln unter Berufung auf eine eigene Studie mit. Die Mobilfunkfirmen müssen auf Druck der EU ihre Tarife für mobile Auslandsgespräche deutlich senken.

«Da die neuen EU-Tarife bei einigen Netzbetreibern erst Ende August in Kraft treten, sollten alle Verbraucher, die vorher ihren Urlaub im Ausland verbringen, ihren Anbieter nach meist vorhandenen 'Holiday-Special-Tarifen' fragen», sagte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Diese seien gelegentlich deutlich günstiger als die EU-Tarife. Dabei sollten Reisende die Tarifwahl von ihrem Nutzungsverhalten abhängig machen. So lohnten sich zum Beispiel die in manchen Tarifen enthaltenen monatlichen Grundgebühren kaum, wenn sich der Nutzer nur selten oder kurz im Ausland aufhalte.

Bei vielen Verbrauchern ist nach Einschätzung des Verbandes das Wissen um die neuen Tarife für mobiles Telefonieren vom Ausland nach Deutschland noch nicht angekommen. «Aus Angst vor bösen Überraschungen auf der Handy-Rechnung nach dem Urlaub nutzen bislang viele deutsche Reisende ihr Mobiltelefon im Ausland kaum», sagte Grützner. Die meisten trauten sich kaum, im Ausland eingehende Anrufe anzunehmen. «Aufgrund der bisherigen Tarife ist das durchaus nachvollziehbar». (dpa)

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