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moma morgenmagazin

Dienstag, 18. März

Analyst: Verzicht auf Flash schadet dem iPhone nicht +++ Apple hält 14 Prozent Marktanteil in USA +++ Quicker Tek bringt Antenne für Time Capsule +++ Disk Warrior CD Updater 4.1 erschienen +++ Der Klang der Bilder: RGB MusicLab 18 +++ US-Medien suchen weiter fieberhaft nach neuen Geschäftsmodellen +++ Siemens senkt Gewinnprognose - Kurssturz +++ AAPL legt leicht zu

(18.03.2008)

Analyst: Verzicht auf Flash schadet dem iPhone nicht

Obwohl viele Kundenwünsche sich um Flash auf dem iPhone drehen, hält der Analst Avi Greengart von Current Analysis die Technologie für nicht unbedingt notwendig. Das iPhone sei ein „unwiderstehliches“ Internetgerät und es gebe einige gute Gründe für Flash, die derzeit für Mobiltelefone vorhandene Flash-Lite-Technologie von Adobe erfülle aber nicht die Erwartungen, die Anwender daran knüpfen. Flash Lite sei für Laptops konzipiert, meinte letzte Woche auf der Apple-Aktionärsversammlung auch Apple-CEO Steve Jobs und würde auf iPhones zu langsam arbeiten. Zudem spiele Flash Lite keine Inhalte im Flash-9-Format ab, für die meisten Youtube-Videos sei die Technologie nicht geeignet. Für Apple konvertiert Youtube große Teile seines Angebots in das Format H.264. Microsoft hingegen will es mit Flash Lite versuchen, neben Silverlight will der Softwareherstleler die Technologie in Windows Mobile integrieren. Hersteller wie Motorola, Samsung und LG haben Smartphnes angekündigt, die mit Flash umgehen.

Das kategorische Nein zu Flash auf dem iPhone hofft nun Adobe mit Hilfe des iPhone SDK aufweichen zu können. „Wir würden gerne Flash auf dem iPhone Sehen,“ insistiert Anup Murarka, bei Adobe für technisches Marketing für mobile Geräte zuständig. Man hoffe, das iPhone SDK könne eine Möglichkeit sein, Flash-Inhalte auf das iPhone zu bringen.

Ob nun das iPhone Flash beherrsche oder nicht, spielt laut Greengart bei der Kaufentscheidung keine Rolle. Die meisten Leute würden nur den Touchscreen beachten und nicht weiter nach technischen Details fragen. Apple müsse nur aufpassen, das iPhone als Wiedergabemedium für das „ganze Internet“ zu bewerben, Kunden könnten sich wegen der mangelnden Flash-Unterstützung von dem Versprechen enttäuscht sehen.

Apple hält 14 Prozent Marktanteil in USA

Nach Zahlen der Marktforscher der NPD Group hat Apple im Februar im US-Retail-Markt einen Anteil von 14 Prozent aller PC-Verkäufe erreicht. Bei den Umsätzen entfielen gar 25 Prozent auf den Mac-Hersteller, der deutlich schneller wächst als der Rest der Computerindustrie. Gegenüber dem Vorjahr habe Apple bei den Stückzahlen 60 Prozent und den Umsätzen 67 Prozent Wachstum erzielt, schreibt der NPD-Analyst Andy Hargreaves in einer Notiz an Anleger. Insbesondere das Wachstum bei Mobilrechnern sei mit 64 Prozent höheren Stückzahlen stark ausgefallen. Das Macbook Air trage einen zusätzlichen Umsatzfaktor bei, die Verkäufe von Macbook Pro seien durch das dünnste Notebook Apples nicht negativ beeinflusst. Während im Retial-Bereich Notebookabsätze insgesamt um 20 Prozent zulegten und für einen Mehrumsatz von 11 Prozent sorgten, schrumpft der Desktop-Markt um füfn respektive zwei Prozent. Apple stemmte sich auch hier gegen den Trend und setzte gegenüber Vorjahr 55 Prozent mehr Stück ab und steigerte den Umsatz um 68 Prozent. Laut Hargreaves verkauft sich der iMac gut, die Nachfrage nach Geräten mit großen Bildschirmen steche hervor.

Quicker Tek bringt Antenne für Time Capsule

Die Reichweite und den Datendurchsatz der Time Capsule will Quicker Tek mit der Time Capsule Tri Band Antenna erweitern. Der Einbausatz kostet 130 US-Dollar, für zusätzliche Gebühren baut Quicker Tek die Erweiterung in den 802.11n-Router mit integrierter Festplatte ein. Das Set besteht aus drei 3dBi-Antennen, die sich für den optimalen drahlosen Empfang ausrichten lassen. Der Hersteller will mit der Erweiterung bis zu 50 Prozent bessere Reichweite gemessen haben.

Disk Warrior CD Updater 4.1 erschienen

Alsoft hat sein Systemrettungs- und Festplattenwartungstool Disk Warrior auf Version 4.1 aktualisiert. Der 4.1 CD-Updater liegt auf den Servern des Herstellers zum Download bereit, Disk-Warrior-Anwender können damit ihre Start-CD aktualisieren. Disk Warrior 4.1 ist laut Hersteller voll kompatibel mit Mac-OS X 10.5 Leopard und repariert auch defekte Directory Hard Links, wie sie etwa Time Machine verwendet.

Der Klang der Bilder: RGB MusicLab 18

Wie klingen Bilder? Diese Frage beantwortet die Freeware RGB MusicLab des Japaners Kenji Kojima, die nun bereits in der 18. Version erscheint. Nachdem der Anwender die Software mit einem beliebigen Bild gefüttert hat, setzt das Programm dieses in Musik um.

Die Neuigkeiten der experimentellen, einfach zu bedienenden Musik-Software finden sich im "Change Mosaic"-Menü: Eine neue Tonleiter von der Insel Okinawa erweitert die Auswahl. Grundlage der Übersetzungsarbeit sind die einzelnen Farbkanäle des Bildes (Rot, Grün, Blau), die man nun untereinander austauschen kann. Sieben Variationen stehen zur Verfügung, um einzelne Farbkanäle umzukehren. Die erste Begegnung mit dem MusicLab dürfte den Anwender erst einmal zu den Instrumenten führen. Jeder der drei Farben lässt sich ein Instrument, ein Soundeffekt oder sogar ein Instrumenten-Set zuweisen. Am Schluss reicht ein Knopfdruck, um sich das Ergebnis anzuhören. Ein Export gelingt im Midi-Format, optional für GarageBand, unter Power PCs bietet das Programm auch AIFF als Export an. Der Download ist 3,2 Megabyte groß und läuft von Mac OS X 10.2 bis Leopard.

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