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Morgenmagazin: Parkstadt Schwabing

Dienstag, 22. Dezember

Macwelt wünscht frohe Weihnachten +++ Die Tagesschau kommt als App aufs iPhone +++ Intels neue Netbook-Plattform mit Atom N450 +++ Mehr Leistung für Ihre Digicam +++ Weihnachtseinkäufe: Rückgaberecht beachten +++ Firefox überrundet Internet Explorer +++ Neue Mobilfunkfrequenzen werden versteigert +++ AAPL im Plus

(22.12.2009)

Macwelt wünscht frohe Weihnachten

Ein aus Mac-Perspektive aufregendes Jahr geht zu Ende. Das iPhone ist zum begehrten Smartphone-Vorreiter geworden, Apple hat den Markt mobiler Anwendungen und des mobilen Internets schier revolutioniert. Wer die Goldgräbestimmung auf Apples Etwicklerkonferenz WWDC erlebt, der merkt, wie viele Entwickler Apple zur iPhone-Plattform gezogen hat. Dazu gab es zahlreiche Modellverbesserungen bei den Macs. Das nächste Jahr verspricht nicht weniger spannend zu werden. Sollten die Gerüchte Recht behalten, könnte Apple mit einem Tablet-Mac die mobile Computernutzung neu definieren. Ein solches Gerät könnte die mobile Tageszeitung, ein vielseitiger E-Book-Reader und ein perfektes Surfgerät sein.

Nach zahlreichen Macwelt-Ausgaben, Sonderheften und der neuen iPhoneWelt, sowie einigen Abenden mit Liveberichterstattung geht das Jahr für die Macwelt langsam zu Ende. Dies ist das letzte Morgenmagazin für das Jahr 2009, Sie lesen uns im neuen Jahr wieder. Auf Macwelt.de gibt es aber auch über die Feiertage und den Jahreswechsel jeden Tag neue, spannende Themen. In unserem Macwelt-Jahresrückblick lassen wir die vergangenen zwölf Monate des Jahres 2009 Revue passieren und blicken jeden Tag auf einen Monat zurück.

Wer sich über die Feiertage intensiv mit seinem Mac beschäftigen möchte, Neues lernen will oder sich immer schon einmal in ein bestimmtes Programm einarbeiten wollte, dem seien unsere zwölf Mac-Projekte ans Herz gelegt. Täglich präsentieren wir dort ein neues Thema.

Zum Schluss möchten wir uns bei Ihnen, unserem treuen Leser bedanken. Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!

Die Tagesschau kommt als App aufs iPhone

Auch die ARD-"Tagesschau" wird wie andere große Medien demnächst als App auf dem iPhone auftauchen. Das sagte der Erste Chefredakteur von ARD aktuell, Kai Gniffke, der Deutschen Presse-Agentur dpa (am Montag) in Hamburg. "Mehrere Hunderttausend iPhone-Nutzer dürfen von uns erwarten, dass wir sie auch unterwegs mit seriösen Nachrichten versorgen", so Gniffke. Die Inhalte für diese Anwendung stellt ARD-aktuell im Gegensatz zu anderen Apps auf dem Endgerät kostenlos zur Verfügung, da sie bereits aus der Rundfunkgebühr finanziert sind. Noch im ersten Quartal soll Tagesschau.de für mobile User abrufbar sein.

Auf dem Online-Markt hat es die Redaktion von ARD aktuell mit Konkurrenten auf dem Nachrichtensektor zu tun, die für ihre Inhalte zunehmend Geld verlangen wie zum Beispiel Bild.de. Eröffnet diese Entwicklung zum sogenannten paid content größere Chancen für kostenlose öffentlich-rechtliche Nachrichtenportale? "Ich habe Verständnis für die Sorgen der Printkollegen und der Verlage, die auf der Suche nach tragfähigen Geschäftsmodellen im Netz sind", so Gniffke. "Ich bin mir da der Verantwortung unserer besonderen Rolle bewusst." Die anderen großen Anbieter hätten jedoch auch ein anderes inhaltliches Portfolio.

Tagesschau.de, derzeit etwa auf Platz sieben in der Nutzungsskala der Nachrichtenportale, präsentiere das "Hartholz", wenig Buntes oder Sport. "Es ist nicht unsere Aufgabe, ein Ranking der schönsten News-Ladys zu präsentieren oder eine Tiger-Woods-Fotostrecke. Wir bewegen uns weiter auf unserem angestammten Korridor, auf dem wir aber weiter Maßstäbe setzen wollen." Ein breiter aufgestelltes Tagesschau.de-Portal werde es nicht geben, Verlinkungen zu Sportseiten oder zur ARD-Börse reichten dem Nutzer. "Die leichten Themen können andere besser, würden wir da mitmischen wollen, wären wir nicht mehr unverwechselbar."

Dass die Tagesschau auch im Netz nachgefragt werde, so Gniffke, beweise die Funktion "Tagesschau 24": Im Mai, kurz nach der Einführung, habe es 400.000 Abrufe gegeben, im September seien es für das On-Demand-Angebot mit den wichtigsten Nachrichten der Stunde (Gniffke: "Wir nennen sie die ewige 'Tagesschau'") schon 3,6 Millionen gewesen. Die 20-Uhr-Tagesschau im Fernsehen werde dennoch ihren "herausragenden Wert" behalten: Sie wurde im Wahljahr 2009 laut GfK-Fernsehforschung im ARD-Gemeinschaftsprogramm und in den dritten Programmen bis zum 10. Dezember von 8,84 Millionen Menschen pro Ausgabe gesehen, etwas mehr als 2008. Rund 145 Mitarbeiter kümmern sich derzeit um die Nachrichten im TV und im Netz. Einen Stellenabbau soll es im Zuge der Verschmelzung beider Einheiten mit Wirkung vom 1. Januar an nicht geben. (dpa)

 

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