(22.12.2009)
Falls ein online bestelltes Weihnachtsgeschenk nicht gefällt, lässt es sich meist problemlos zurückgeben. Auch für solche Waren gilt die 14-tägige Rückgabefrist, so der Branchenverband BITKOM in Berlin. Innerhalb dieser Zeit können Onlinekäufer den Kaufvertrag widerrufen. Bei Ware aus anderen EU-Ländern laufe die Frist mindestens eine Woche. Es reicht laut BITKOM aus, sie ohne Begründung zurückzuschicken. Ausgenommen vom Rückgaberecht seien Musik, Videos und Software, wenn der Kunde den Datenträger aus der versiegelten Hülle genommen hat. Auch für Verderbliches wie Schnittblumen gelten Ausnahmen. (dpa)
Das Webstatistik-Unternehmen StatCounter wertet regelmäßig die Marktanteile von Browsern aus. Und kommt nun zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Firefox 3.5 ist erstmals der weltweit am meisten eingesetzte Browser – vor Internet Explorer 7 und 8.
Demnach hat Firefox bis zum 20.12.2009 einen weltweiten Marktanteil von 21,93 Prozent erobert. Der Internet Explorer 7 folgt mit 21,2 Prozent, danach kommt bereits Internet Explorer 8 mit 20,33 Prozent.
Speziell für Europa fällt der Triumph für Firefox sogar noch deutlich aus: Firefox 3.5 kommt hier auf 28,37 Prozent Marktanteil und liegt damit deutlich vor dem Internet Explorer 8 mit 21,6 Prozent. Mit dem IE 7 erfolgten aus Europa 16,8 Prozent aller von StatCounter ausgewerteten Zugriffe auf Websites.
Nord-Amerika dagegen ist noch vergleichsweise Microsoft-treu. 25,1 Prozent der Seitenabrufe aus Nordamerika erfolgten laut StatCounter mit dem Internet Explorer 8, gefolgt von 21,7 Prozent mit Firefox und Internet Explorer 7.
Allerdings muss ganz klar darauf hingewiesen werden, dass die jeweiligen Marktanteile je nach Auswertungstool und Marktforschungsinstitut unterschiedlich ausfallen.
Die EU-Kommission und die Bundesnetzagentur haben sich zur geplanten Auktion von Mobilfunkfrequenzen im Deutschland im kommenden Jahr geeinigt. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, kündigte am Montag in Brüssel an, die Bedenken der Kommission mit einer Untersuchung der Wettbewerbsverhältnisse auf dem deutschen Markt drei Monate nach der Versteigerung ausräumen zu wollen.
"Die Regeln der Auktion werden somit nicht geändert, auch nicht die Vergaberegeln für Unternehmen", sagte Kurth. Die Unternehmen O2 und E-Plus hatten Ende November angekündigt, gegen die Versteigerung zu klagen. Die beiden Netzbetreiber sehen sich gegenüber den größeren Anbietern Vodafone und T-Mobile benachteiligt.
Versteigert werden soll ein Paket mit Frequenzen von 360 Megahertz. Diese beinhaltet unter anderem auch die sogenannte Digitale Dividende - ehemalige Rundfunkfrequenzen im Bereich von 800 Megahertz, die eine wichtige Rolle bei der Breitbandversorgung in der Fläche spielen sollen.
EU-Telekommunikationskommissarin Viviane Reding hatte in einem Schreiben die "eindeutige Diskrepanz" im Verfahren zu Lasten von E-Plus und O2 beklagt. Kurth erklärte, dass die Bundesnetzagentur gegen Wettbewerbsverzerrungen vorgehen wolle, wenn die geplante Untersuchung diese aufzeige. Reding sagte nach Treffen: "Ich freue mich, dass wir zu einer Lösung kommen konnten." Sie erwarte in Deutschland künftig eine bessere Versorgung der "weißen Flecken", jene Gebiete, wo es bisher keine Anschlüsse zum Breitbandnetz möglich sind.
Der Branchenverband Bitkom fordert, dass die Versteigerung spätestens bis Ende Februar über die Bühne geht. Sonst werde es schwierig für die Bundesregierung, das Breitbandziel zu erreichen und bis Ende 2010 alle Bundesbürger ans schnelle Internet anzuschließen. (dpa)
Nach dem erfreulichen Freitagsabschluss setzt sich der Steigflug der Apple-Aktie am Montag fort. Der Börsenkurs steigt auf 198,23 US-Dollar und legt damit um 1,43 Prozent zu. Dies entspricht einem Gewinn von 2,80 US-Dollar. Zwischanzeitlich liegt der Wert des Papieres am Montag bei 199,49 Dollar, fällt zum Ende des Handelstages jedoch wieder leicht ab.
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