Test: Neue iMacs

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Von Christian Möller (21.05.2008)

Massenspeicher an Bord

Die Festplattenausstattung hat Apple dem Stand der Technik angepasst. Das Low-Cost-Modell bleibt allerdings bei 250 Gigabyte Kapazität. Die mittleren Modelle stellen jeweils 320 Gigabyte zur Verfügung. Das 24-Zoll-Spitzenmodell kommt mit einer 500 Gigabyte fassenden Festplatte. Optional kann man hier auch bis zu 1 Terabyte bekommen. Alle iMacs kommen weiterhin mit dem bekannten Slot-In-Superdrive, einem DVD-Brenner im Notebook-Format. Der Brenner schreibt CDs mit 24facher- und DVDs mit achtfacher Geschwindigkeit. Im Test messen wir auch hier keine signifikanten Veränderungen zu den Vorgängern, obwohl Apple ein neues Laufwerk einsetzt. In allen drei iMacs findet man nun ein Matsushita UJ-875. Lediglich beim Brennen von CDs arbeitet das optische Laufwerk nun etwa 20 Prozent schneller. Dafür ist es allerdings auch etwas lauter.

Fazit

Schneller Speicher: Die neuen iMacs verwenden erstmals Speichermodule mit 800 Megahertz Taktfrequenz. Ab Werk sind beide Slots belegt.
Schneller Speicher: Die neuen iMacs verwenden erstmals Speichermodule mit 800 Megahertz Taktfrequenz. Ab Werk sind beide Slots belegt.
Mit dem neuen iMac hat Apple den Sprung auf Intels aktuelle 45-Nanometer-CPU-Generation so gut wie abgeschlossen. Lediglich der Mac Mini und das Macbook Air basieren noch auf dem alten CPU-Design. Die Penryn-CPUs bringen vor allem Verbesserungen im Stromverbrauch. Der Leistungszuwachs ist messbar, aber in der Praxis kaum spürbar.

So testet Macwelt

Testsystem

Wir testen alle Macs im Vergleich zu einem Referenzsystem, das bei den All-in-One-Macs derzeit aus einem iMac G5 mit 1,8 Gigahertz Taktfrequenz und Nvidia Geforce FX 5200 Grafikchip besteht. Das Referenzsystem erreicht dabei die Note Ausreichend.

Testverfahren

Alle Tests führen wir mit Programmen durch, die auch unsere Leser bei der täglichen Arbeit und Unterhaltung mit ihren Macs benutzen. Im Einzelnen sind dies: MP3-Kodierung mit iTunes, DVD-Komprimierung mit Toast 9 und iDVD 7, Diashow-Export mit iPhoto 7, HD-Video-Rendering mit iMovie HD, schnelle 3D-Action mit Unreal Tournament 2004 und Doom 3. Daneben benutzen wir Maxons Cinebench R10 und die Audiosoftware Peak 5.2 von Bias, Quark Xpress 7, Imaginator, den Quicktime-Player und Photoshop CS 3.

Testbewertung

Alle ermittelten Werte fließen in eine Datenbank ein, die automatisch eine Gesamtnote aus den Ergebnissen des Tests ermittelt. In dieser Gesamtnote schlagen sich alle Aspekte einschließlich der Ausstattung eines Systems nieder. Dabei hat jede Einzelnote eine unterschiedliche Gewichtung. Details über das Bewertungssystem erfahren Sie hier.

Die deutschen Preise hat Apple an den schwachen Dollarkurs angepasst. So sinken die Euro-Preise um rund 200 Euro im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen.

Kaufempfehlung

Christian Möller, leitender Redakteur
Christian Möller, leitender Redakteur
Apple hat die iMacs kräftig aufgebohrt. Die Steigerung der Taktfrequenzen für CPU, Frontside-Bus und Speichermodule machen sich im Messlabor bemerkbar. In der Praxis jedoch liegt die "gefühlte" Geschwindigkeit nicht wesentlich über der der Vorgängergeneration. Insgesamt das beste Preis-Leistungs-Verhältniss bietet derzeit das 20-Zoll-Modell mit 2,66 Gigahertz Takt. Hier stimmen Ausstattung, Leistung und nicht zuletzt der vergleichsweise sparsame Stromverbrauch. Allerdings darf man von dem 20-Zoll-Display nicht zuviel erwarten, besonders wenn es um die farbkorrekte Darstellung geht. Besser macht es in diesem Punkt das 24-Zoll-Modell. Der große iMac erreicht dennoch eine etwas schlechtere Gesamtnote. Der Grund liegt in dem deutlich höheren Stromverbrauch.

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