Von Thomas Armbrüster (17.07.2008)
Der renovierte Werkzeugkasten, flexiblere Raster und Hilfslinien, Objektstile sowie typografische Feinheiten wie der optische Randausgleich und die umfassende Sprachunterstützung versprechen ein produktiveres Arbeiten als mit der aktuellen Xpress-Version. Und wer interaktive Layouts erstellt, muss sich die Layoutumgebung für Flash (Interactive Designer) nicht mehr gesondert kaufen.
Layoutprogramm mit verbesserten Werkzeugen, erweiterter Typografie und Stilvorlagen für Objekte
Note: Keine da Beta
Vorzüge einfacher als bisher zu bedienende Werkzeuge, unterstützt viele Sprachen, flexible Grundlinienraster, verbesserte Hilfslinienverwaltung, Objektstile
Nachteile Schlagschatten nicht in Objektstilen und beim Suchen und Ersetzen definierbar, keine Stilvorlagen für Tabellen
Alternative Indesign CS3
Preis Euro (D) 1605, Euro (A) 1619, CHF 2294; Update (ab Version 3): Euro (D) 475, Euro (A) 479, CHF 679
Technische Angaben Systemanforderungen: ab Mac-OS X 10.4, G5-Prozessor oder neuer empfohlen, mindestens G4
Info Quark, http://euro.quark.com/de
Anders als bisher wechselt Xpress 8 nicht mehr automatisch zum Objekt-Werkzeug, wenn man mit einem Werkzeug einen Rahmen aufgezogen, eine Linie gezeichnet oder Textrahmen miteinander verknüpft hat. Jedes Werkzeug bleibt jetzt so lange aktiviert, bis man zu einem anderen Werkzeug wechselt.
Bisher konnte man mit Xpress Layouts für die Printausgabe sowie in einer weiteren Layoutumgebung Webseiten im HTML-Format gestalten. Als kostenpflichtige Zusatzoption gab es den Interactive Designer, um interaktive Seiten im Flash-Format zu erstellen. Diese Layoutumgebung gehört in Xpress 8 zum Standardumfang, so dass man nun drei unterschiedliche Layoutumgebungen zur Verfügung hat mit der Option, Inhalte synchron in allen drei Umgebungen zu verwenden. Wer alle drei Arbeitsumgebungen einsetzen möchte, sollte die entsprechende Einarbeitungszeit einrechnen.
Mehr zum Thema: Quark, Xpress 8, DTP, Layout
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