Test: Macbook Air

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Von Thomas Armbrüster, Christian Möller (12.03.2008)

Display und Tastatur

Farbumfang: Gegenüber dem Macbook (bunter Körper), stellt das Display des Macbook Air (transparenter Körper) einen größeren Farbumfang dar.
Farbumfang: Gegenüber dem Macbook (bunter Körper), stellt das Display des Macbook Air (transparenter Körper) einen größeren Farbumfang dar.
Das auf Hochglanz polierte 13,3-Zoll Display ähnelt dem des preisgünstigeren Macbook, doch auf den zweiten Blick erkennt man, dass hier mehr dahintersteckt. Die LED-Hintergrundbeleuchtung liefert im voll aufgedrehten Zustand ein extrem helles Bild, wie wir es bisher nur vom 15-Zoll-Macbook-Pro her kennen. Wir messen nach und stellen eine maximale Helligkeit von über 360 Candela pro Quadratmeter fest. Das ist Rekord und schlägt sogar das 15-Zoll-Macbook-Pro knapp. Auch das Kontrastverhältnis kann sich sehen lassen. Wir messen über 1000:1, ebenfalls eine neue Bestmarke für mobile Macs. Erstaunlicherweise ist auch der Farbraum erheblich größer als beim 15-Zoll-Macbook-Pro und übertrifft sogar das Display des Macbook. Der Panel-Hersteller hat hier offensichtlich die LED-typischen Probleme beseitigen können.

Spiegel: Das Display des Macbook Air ist poliert. Spiegelungen sind unvermeidbar, halten sich in der Praxis jedoch in Grenzen.
Spiegel: Das Display des Macbook Air ist poliert. Spiegelungen sind unvermeidbar, halten sich in der Praxis jedoch in Grenzen.
Allerdings handelt es sich bei dem Display wie auch beim Macbook um ein TN-Panel. Es weist zwar sehr schnelle Schaltzeiten auf, zeigt jedoch Farbverschiebungen bei spitzen Blickwinkeln. Das fällt besonders dann auf, wenn man das Display vertikal kippt. Insgesamt ist die Blickwinkelabhängigkeit jedoch nicht so stark wie beim Macbook-Display.

Mehr Platz: Mehr Platz bekommen hat das Multitouch-Trackpad, das nun die vom iPhone her bekannten Fingergesten verarbeitet.
Mehr Platz: Mehr Platz bekommen hat das Multitouch-Trackpad, das nun die vom iPhone her bekannten Fingergesten verarbeitet.
Auch bei der Tastatur hat Apple Verbesserungen vorgenommen. Optisch ähnelt sie zunächst der Tastatur des Macbook. Sie arbeitet mit normal großen Tastenkappen. Neu in dieser Klasse ist jedoch die integrierte Tastenbeleuchtung und diese arbeitet sogar besser als bei den Pro-Modellen. Der Grund: Die Tasten sind schwarz und die Tastenbeschriftung leuchtet in Weiß. Allein dadurch wird der Kontrast zwischen Taste und Beschriftung wesentlich höher, als dies bei den silberfarbenen Tasten der Macbook-Pro-Modelle möglich ist. Der Tastenanschlag, Hub und Druckpunk sind ähnlich gut wie beim Macbook.

Neu ist das Multitouch-Trackpad. Es bietet eine größere Bedienfläche als bei den anderen mobilen Macs. Leider ist die Maustaste ein wenig zu schmal geraten. Man tippt gerne mal daneben.

Die Bedienung mit Fingergesten, ähnlich wie beim iPhone oder iPod Touch, ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Nach einiger Zeit möchte man sie jedoch nicht mehr missen, da sie viele Tastendrücke und Mauskilometer sparen hilft. Wie das Trackpad arbeitet, zeigen wir in unserem Video.

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