Test: Macbook Air

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Von Thomas Armbrüster, Christian Möller (12.03.2008)

Anschlüsse

Klappbar: Die spärlichen Anschlüsse klappen seitlich aus dem Macbook Air heraus. Es gibt einen Kopfhörerausgang, USB 2.0 und einen Monitoranschluss.
Klappbar: Die spärlichen Anschlüsse klappen seitlich aus dem Macbook Air heraus. Es gibt einen Kopfhörerausgang, USB 2.0 und einen Monitoranschluss.
Eine der gravierenden Kehrseiten der Miniaturisierung ist der mangelnde Platz für Schnittstellen. Das Macbook Air bietet gerade einmal einen USB-2.0-Port, einen Monitorausgang und einen Kopfhöreranschluss. Verzichten muss man auf Express-Card, Firewire, Audioeingang und Ethernet. Letzterer lässt sich allerdings per USB-Adapter nachrüsten.

Dennoch, mit einem einzigen USB-Port kommt man nicht weit. Will man beispielsweise eine Maus und eine externe Festplatte gleichzeitig anschließen, muss man schon mit einem USB-Hub jonglieren. Auch der Verzicht auf Firewire wiegt schwer. DV-Camcorder sind noch immer weit verbreitet, nur wenige lassen sich auch über USB anschließen. Mobiler Videoschnitt fällt also weitgehend flach. Immerhin: WLAN nach 802.11n und Bluetooth 2.1 sind ab Werk mit an Bord.

CPU und Grafik

Im Macbook Air arbeitet ein Intel-Core-2-Duo-Chip. Bis auf die Baugröße handelt es sich dabei um eine ganz normale CPU, die auch im iMac, im Mac Mini und im Macbook Pro zum Einsatz kommt. Für das Macbook Air hat Intel das Gehäuse des Chips um 60 Prozent geschrumpft. Das musste sein, damit die CPU in das extrem flache Macbook Air hineinpasst. Doch es bringt auch Probleme mit sich. In erster Linie sind das Hitzeprobleme, weswegen Apple das Macbook Air nur mit Taktfrequenzen von 1,6 und 1,8 Gigahertz anbietet. Selbst das wesentlich preisgünstigere Macbook bietet hier mit 2,2 Gigahertz deutlich mehr Leistung. So liegen die Benchmark-Ergebnisse der CPU-intensiven Tests spürbar unter denen des Macbook. Für normale Alltagsaufgaben wie E-Mail, Websurfen oder Büroanwendungen reicht die Rechenkraft jedoch aus. Auch kleinere Aufgaben in Photoshop erledigt das Macbook Air noch in ausreichender Geschwindigkeit. Komplexe Projekte sollte man damit jedoch nicht angehen.

Ähnliches gilt für die Grafikfähigkeiten. Zum Einsatz kommt der integrierte Grafikchip GMA 3100, der auch im Macbook seinen Dienst tut. Er liefert ausreichend Leistung für 2D-Anwendungen, aufwendige 3D-Software oder Spiele sollte man ihm jedoch nicht zumuten. Auch Programme, die intensiven Gebrauch von Apples Core-Image-Technologie machen (beispielsweise Imaginator), laufen auf dem Macbook Air nur zäh.

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