Test: Macbook Air |
Von Thomas Armbrüster, Christian Möller (12.03.2008)
Ein Manko, das viele Kritiker des Macbook Air hervorheben, ist der nicht austauschbare integrierte Akku. Stattdessen verspricht der Hersteller Batterielaufzeiten von bis zu fünf Stunden. Apple spricht dabei von "Wireless productivity", was immer das auch heißen mag. In unserem Standard-Akkutest, der das Gerät mit etwa 30 Prozent CPU-Last bei voll aufgedrehter Display-Helligkeit belastet, zeigt sich zumindest das Festplattenmodell als nicht besonders stromsparend. Mit einer Laufzeit von zwei Stunden und 30 Minuten, liegt das Macbook Air noch spürbar hinter dem kleinen Bruder Macbook.
Anders sieht das jedoch mit dem SSD-Modell aus. Die Flash basierte Festplatte benötigt deutlich weniger Strom, so dass das Gerät trotz höherer Taktfrequenz etwa drei Stunden und 20 Minuten durchhält.
Am Beispiel des Macbook Air wird deutlich, wo der eigentliche Flaschenhals bei heutigen Computern liegt. Es ist die magnetische Festplatte, die in puncto Datenraten und Zugriffszeiten nicht mehr mithalten kann. Apples SSD-Lösung zeigt, wohin die Zukunft geht. Man kann nur hoffen, dass die Preise für Flash-Chips möglichst bald sinken.
Ein optisches Laufwerk gibt es für das Macbook Air nur gegen 100 Euro Aufpreis. Das USB-Laufwerk arbeitet im Test einwandfrei. Leider lässt es sich ausschließlich am Macbook Air verwenden. Andere Macs liefern hier zu wenig Stromstärke am USB-Port.
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