Test: Macbook Air |
Von Thomas Armbrüster, Christian Möller (12.03.2008)
Entscheidet man sich bei der Systemkonfiguration für die Übertragung der Daten von einem anderen Mac, erscheint auf dem Bildschirm des Macbook Air ein sechsstelliger Zahlencode. Nun startet man auf dem anderen Mac den Migrationsassistenten, wählt als Übertragungsmethode "Auf einen anderen Mac" aus und tippt den Zahlencode ein. Jetzt werden sämtliche Anwendungen geschlossen, bevor die Datenübertragung beginnt. Nach einiger Wartezeit erscheint auf dem Macbook Air das Fenster zur Auswahl der zu übertragenden Daten. Die Optionen sind identisch mit denjenigen der Übertragung im Firewire-Festplattenmodus.
Um mit dem Migrationsassistenten nachträglich Daten zu übertragen, startet man ihn auf dem Macbook Air und wählt als Übertragungsmethode "Von einem anderen Mac". Dann wird ebenfalls ein sechsstelliger Zahlencode angezeigt. Nun startet man den Migrationsassistenten auf dem anderen Mac und wählt als Übertragungsmethode "Auf einen anderen Mac" aus. Vor der Übertragung der Daten werden auf beiden Macs alle Anwendungen beendet.
Das Macbook Air ist kein Massenprodukt. Vielmehr zeigt Apple mit dem Gerät wie weit man heute die Miniaturisierung treiben kann. Ohne Abstriche in der Leistung geht das jedoch nicht.
Bei allen Kritikpunkten, die bereits im Vorfeld auftauchten und die sich teilweise im Test auch bestätigen, darf man eins nicht vergessen: das Macbook Air ist sexy! Genau dieser Umstand wird bei dem einen oder anderen Interessenten den Verstand trüben. Denn verstandesgemäß müsste man eigentlich zum Macbook oder zum Macbook Pro greifen. Das Macbook Air ist hingegen eine Bauchentscheidung. Allerdings: wenn man schon den Bauch fragt, sollte man gleich auch den persönlichen Finanzminister überzeugen und zum SSD-Modell greifen. Erst hiermit macht die Arbeit am Macbook Air wirklich Spaß.
Testsystem
Wir testen alle Macs im Vergleich zu einem Referenzsystem, das bei den mobilen Macs derzeit aus einem Powerbook G4 mit 1,25 Gigahertz Taktfrequenz und ATI Radeon 9600 Grafikchip besteht. Das Referenzsystem erreicht dabei die Note Ausreichend.
Testverfahren
Alle Tests führen wir mit Programmen durch, die auch unsere Leser bei der täglichen Arbeit und Unterhaltung mit ihren Macs benutzen. Im Einzelnen sind dies: MP3-Kodierung mit iTunes, DVD-Komprimierung mit Toast 7 und iDVD 6, Diashow-Export mit iPhoto 6, HD-Video-Rendering mit iMovie HD, schnelle 3D-Action mit Unreal Tournament 2004 und Doom 3. Daneben benutzen wir Maxons Cinebench und die Audiosoftware Peak 5.2 von Bias, Quark Xpress 7, Imaginator, den Quicktime-Player und Photoshop.
Testbewertung
Alle ermittelten Werte fließen in eine Datenbank ein, die automatisch eine Gesamtnote aus den Ergebnissen des Tests ermittelt. In dieser Gesamtnote schlagen sich alle Aspekte einschließlich der Ausstattung eines Systems nieder. Dabei hat jede Einzelnote eine unterschiedliche Gewichtung.
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