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Von Peter Müller, Thomas Hartmann, Volker Riebartsch (30.07.2005)

Macwelt Replay: Der spielerische Wochenrückblick
Doom: Filmtrailer jetzt online

Zur Verfilmung des nicht jugendfreien PC- und Mac-Mars-Gemetzels Doom 3 gibt es nun einen ersten Trailer zum voraussichtlich ebenfalls nicht mit Jugendfreigabe erscheinenden Kinofilm "Doom" unter anderem im Quicktime-Format. Filmstart in Deutschland soll Ende Oktober 2005 sein. (tha)

Info: Doom Filmtrailer

Neues von Myst V

Die Fan-Seite Adventuretreff.de berichtet weitere Details zum "Steintafel-System" in Myst V, über das der Spieler per Mausgesten mit den Charakteren im Spiel kommunizieren kann und zum Fortkommen bei den Rätseln auch muss. Außerdem könne man über diese im Spiel erlernte Symbolschrift veranlassen, dass es in der Mystwelt etwa regnet. Auf der Seite finden sich weitere Screenshots. (tha)

Info: Adventuretreff.de

ASH bringt Star Wars Battlefront auf deutsch

Der Distributor Application Systems Heidelberg liefert ab sofort das Schlachtengetümmel Star Wars Battlefront aus. Im Spiel zu den Filmen von George Lucas hat der Spieler die Auswahl aus vier verschiedenen Armeen des Imperiums, der Separistendroiden, der Republik oder der Rebellen. Bis zu 64 Spieler können sich online oder über das LAN in den Krieg der Sterne werfen, im Einzelspielermodus steuert der Rechner die Gegner. An Spielfiguren stehen 20 verschiedene Typen bereit und 25 Fahr- und Flugzeuge aus den insgesamt sechs Star-Wars-Filmen. Star Wars Battlefront kostet 50 Euro und ist ab 16 Jahren freigegeben.

Info: Application Systems Heidelberg

Electronic Arts fehlt es an Kassenschlagern

Aufgrund des vergleichsweise schwachen Spieleangebots sowie gestiegener Betriebs- und Entwicklungskosten hat Electronic Arts (EA) in seinem Auftaktquartal 2005/06 wie erwartet einen Nettoverlust verbucht. Gleichzeitig senkte der weltgrößte Hersteller von Videospielen wegen des auf Frühjahr 2006 verschobenen Starts des Konsolenspiels "The Godfather" den Ausblick für den Rest des Geschäftsjahres.

Wie das Unternehmen aus Redwood City, Kalifornien, bekannt gab, ging der Umsatz im Ende Juni abgelaufenen ersten Quartal 2005/06 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 365 Millionen Dollar zurück. Unter dem Strich weist EA einen Nettoverlust von 58 Millionen Dollar oder 19 Cent je Aktie aus, nachdem im Vergleichsquartal des Vorjahres noch ein Gewinn von 24 Millionen Dollar oder acht Cent pro Anteil erzielt worden war. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten nach einer Ergebniswarnung der Company im Schnitt mit noch schlechteren Resultaten, nämlich mit einem Minus von 24 Cent je Aktie bei 326,7 Millionen Dollar Umsatz gerechnet.

In einer Stellungnahme verwies EA auf die erfolgreichen Spiele "Medal of Honor: European Assault" und "Battlefield 2", von denen im Berichtszeitraum jeweils mehr als eine Million Kopien verkauft wurden. Die Titel konnten sich allerdings bei weitem nicht mit den Kassenschlagern aus dem Vergleichsquartal des Vorjahres messen, darunter eine Spiele-Adaption von "Harry Potter".

Analysten monieren seit längerem, dass es EA an neuen Top-Titeln mangele. Als Reaktion hat das Unternehmen im Berichtsquartal seine Forschungs- und Entwicklungskosten um 40 Prozent auf 183 Millionen Dollar aufgestockt. Die Aufwendungen für Verwaltung und Betrieb verdreifachten sich auf 51 Millionen Dollar, während die Anzahl der Mitarbeiter im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 4500 Menschen wuchs. Ob diese Strategie Erfolg bringt, wird sich frühestens ab Jahresende zeigen, wenn die für die neuen Spiele gedachten Konsolen der nächsten Generation auf den Markt kommen. Eine für Microsofts Xbox 360 geplante Version des Spiels "The Godfather" wird nach einer Serie von Pannen voraussichtlich sogar noch später erscheinen (siehe auch: "Electronic Arts verschiebt Videospiel "Der Pate").

Im gesamten Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen daher nur noch einen Gewinn von 1,45 bis 1,60 Dollar pro Aktie bei 3,3 bis 3,4 Milliarden Dollar Umsatz. Zuvor hatte EA noch einen Profit von 1,55 bis 1,70 Dollar je Anteil bei 3,4 bis 3,5 Milliarden Dollar hohen Einnahmen in Aussicht gestellt. (mb)

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