Keine Einzeldownloads von Pink Floyd

 
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Keine Einzeldownloads von Pink Floyd

Pink Floyd vor Rückzug aus dem iTunes Store

Die Band Pink Floyd hat einen Prozess gegen ihre Plattenfirma gewonnen. Sie hatte dagegen geklagt, dass einzelne Songs der Band per Download erhältlich sind. Sie wollen ihre Musik nur als komplette Alben verkaufen. Dies betrifft auch den iTunes Store.

Von Peter Müller (12.03.2010)

Pink Floyd hat einen Prozess gegen die Plattenfirma EMI gewonnen, die den Rückzug des Werkes der Band aus dem iTunes Store zur Folge haben könnte. Das Gericht entschied, dass EMI gegen die Vertragsklausel verstoßen habe, die die Plattenfirma dazu verpflichte, die "künstlerische Integrität der Alben zu bewahren" und nicht ohne der Zustimmung der Band die Musik "auf anderen Wegen als über die Alben" vertreiben dürfe. Der Vertrag wurde zuletzt 1999 aktualisiert und erlaubt es der Plattenfirma nur ganze Alben zu verkaufen. Pink Floyd sah dies durch die Einzeldownloads verletzt, EMI hielt dagegen, dass sich die Klausel nur auf physische Medien bezöge. Das Gericht gab der Band Recht.

Mit der Freigabe der Pink-Floyd-Alben für den iTunes Store sind aber auch Einzeldownloads möglich. Das Gericht verurteilte EMI zu einer Strafzahlung von 60.000 US-Dollar. Ob und wie lange Pink-Floyd-Alben noch im iTunes Store zu haben sein werden, ist ungewiss. Trost: David Gilmours, Roger Waters’ und Rick Wrights Solo-Werke bleiben dem iTunes Store wohl erhalten, die CDs von Pink Floyd wird es noch lange geben und "The Australian Pink Floyd Show" ist wieder auf Welttour.

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