Musik-Filesharing in den USA rückläufig

Druck der RIAA und alternative Angebote

Von Peter Müller, cw cw (05.01.2004)

Vermutlich unter dem Einfluss der juristischen Feldzüge der RIAA (Recording Industry Assocation of America) und der Ausbreitung legaler kommerzieller Musikangebote im Internet ist die Zahl von US-Bürgern, die sich Musik illegal aus dem Internet besorgen, im Laufe des vergangenen Jahres merklich gesunken. Einer aktuellen Telefonbefragung des Pew Internet & American Life Projekt vom Dezember 2003 zufolge nutzen nur noch 14 Prozent der Surfer Software wie Kazaa oder Grokster, um Musik aus dem Netz zu laden. Im Frühjahr hatten dies noch 29 Prozent eingeräumt. Auf absolute Zahlen hochgerechnet entspricht dies einem Rückgang von 35 auf 18 Millionen US-Amerikaner. Auch die Frequenz der Nutzung von Filesharing-Software ist rückläufig: Während zwischen März und Mai noch vier Prozent aller Befragten angaben, täglich Musik aus dem Netz zu ziehen, waren zu Ende des Jahres nur noch ein Prozent derart Filesharing-aktiv. (tc)

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