
Labels diskutieren über Preis- erhöhung für Online-Großhandel
Rund 65 US-Cent pro Song erhalten die Verlage von den Musikstores. Das ist zu billig, glaubt die Musikindustrie. Das ist genau richtig, finden Analysten: Sonst schadet sich die junge Industrie nur selbst.
Von Ole Meiners (01.03.2005)
Niedrige Preise kurbeln die Nachfrage an - auf dem jungen Markt der Online-Plattenläden aber sind die Preise mittlerweile zu niedrig, findet die Musikindustrie und will am Boom von iTunes Music Store, Musicload & Co. mehr verdienen. Die Financial Times berichtet über Gespräche der großen Musikfirmen, ohne diese näher zu nennen, die zum Ziel haben, die Preise für den Online-Großhandel anzuheben.
Zur Zeit erhalten die Plattenfirmen nach Schätzung von Branchenkennern 65 US-Cent pro verkauften Song, der iTunes Music Store in den USA verkauft das Musikstück für 99 Cent an den Endkunden weiter. Europäische Kunden zahlen mit umgerechnet 1,52 US-Dollar (Großbritannien) bzw. 1,31 US-Dollar auch nach Herausrechnen der Mehrwertsteuer deutlich mehr.
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