Von Daniel Kottmair (31.03.2005)
Um den Stromverbrauch des Cubes zu senken können verschiedene Maßnahmen getroffen werden. Es muss nicht gleich das Giga Designs VRM sein, man kann auch den Stromverbrauch der Cube-Komponenten senken.
Als erstes bieten sich die Lautsprecher an, welche laut Apple bis zu 20 Watt verbrauchen können. Hier hat man mehrere Möglichkeiten: Entweder man schließt den Cube über den Klinkenstecker im Verstärkermodul direkt an die Stereoanlage an oder man schaltet einen USB-Hub mit eigener Stromversorgung zwischen Lautsprecher und Cube. Dieser muß jedoch damit die Lautsprecher ihr Potential voll ausreizen können mindestens 20 Watt liefern können, was weit über den normalen USB-Spezifikationen liegt. Derzeit sind soweit bekannt nur die von Apple in ihren ADC-Monitoren verbauten Hubs in der Lage, soviel Strom liefern zu können, bei diesen sollte man jedoch beachten, dass sie per ADC ihren Strom wiederum direkt vom Netzteil des Cubes beziehen. Das VRM-Modul wird so zwar entlastet, aber auch das Cube-Netzteil kann bei Überbelastung irgendwann den Geist aufgeben. Eine weitere Möglichkeit sind andere externe USB-Soundsysteme, die eine eigene Stromversorgung haben, etwa die Harman Kardon Soundsticks, M-Audios Sonica Theater oder Yamahas Sourround-Sound-Lösung Cavit.
Mit Upgrades am besten keinen ADC-Monitor am Cube betreiben. Der Stromverbrauch des Monitors belastet das Cube-Netzteil zustätzlich, hierbei gilt: Je größer der Monitor, umso größer der Verbrauch. Die beste Möglichkeit einen ADC-Monitor sicher an einem aufgerüsteten Cube zu betreiben ist einen ADC-nach-DVI-Konverter und einen DVI-nach-ADC-Konverter in Reihe dazwischenzuschalten und den Strom so extern zuzuführen. Da alle umgeflashten PC-Grafikkarten sowieso DVI statt ADC haben ist DVI für Flatpanels die sinnvollste Lösung, hier brauchen sie für ein ADC-Display auch nur einen Adapter.
Einige Cube-Upgrader gehen dazu über, in ihren Cubes 2,5-Zoll-Notebookfestplatten mit entsprechendem Adapter zu verwenden, da diese viel weniger Strom brauchen als normale Festplatten und auch weniger heiss werden. Zusätzlich wird durch deren kleinere Größe noch mehr freier Raum für die Konvektionskühlung geschaffen. Generell empfehlen sich für den Cube Festplatten, die nicht zuviel Strom verbrauchen und zuviel Hitze entwickeln, studieren sie dazu die Spezifikationen der Hersteller genau vor dem Kauf. Langsamer drehende Platten mit 5200 Umdrehungen pro Minute sind empfehlenswert.
Sie können den Strom für Festplatte und optisches Laufwerk extern von einem kleinen lüfterlosen Schaltnetzteil zuführen. Dies ist zwar nicht besonders praktisch und benötigt ein zusätzliches Kabel, senkt aber den Stromverbrauch. Für die besonders Mutigen, die sich eine Radeon 9800 in ihren Cube bauen ist dies sowieso zwingend nötig.
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