(25.07.2005)

Keine Medienverschlüsselung

Apple nutzt das TPM-Modul bisher nicht zur Verschlüsselung von Mediendateien sondern um zu verhindern, dass Mac-OS X auf Nicht-Apple-Rechnern installiert wird. Kritische Zungen vermuten allerdings, dass ein gewichtiger Grund für Apples Umstieg auf Intel ein kommender iMovie Store ist, für den die Medienindustrie ein TPM und entsprechendes DRM zwingend voraussetzt. Falls dieser iMovie Store nicht mit PPC-Macs kompatibel ist wissen Mac-User endlich, woher der Wind für den Umstieg eigentlich wehte.

Es ist anzunehmen, dass dieser etwas krude Schutz nicht der finalen Version von Mac-OS X auf Intel entsprechen wird. Der Schutz scheint nicht schwer auszuhebeln zu sein, denn es handelt sich wohl nur um eine simple Abfrage beim Start, wenn der oah750-Emulationsprozess einmal läuft wird soweit bekannt das TPM-Modul nicht mehr abgefragt. Da die Entwickler-Maschinen nächstes Jahr wieder an Apple zurückgehen ist es denkbar, dass Apple egal ist, ob diese Version geknackt wird. Denn die finale Version wird anders geschützt sein als die heutige, außerdem wäre ein fest einprogrammiertes "Verfallsdatum" für die Entwicklerversion denkbar, um der weiteren Verbreitung nach Rückgabe der Entwicklermaschinen entgegenzuwirken.

Update: Der Schutz ist inzwischen geknackt, finden sie nähere Informationen hier.

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Mehr zu diesen Stichwörtern: Marklar, Intel, Rosetta, oah750

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