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Ethernet für das traute Heim

Verbindungen mit und ohne Kupfer

Am Anfang steht ein Kabel. Wer mehrere Computer untereinander und mit dem Internet verbinden will, braucht Kabel. Soll daraus kein Kabelsalat enstehen, kann etwas Planung nicht schaden – und die macht man am besten mit einem Stift auf einem Stück Papier.

Von Walter Mehl (17.01.2006)

Die Grundprinzipien

Die Grundprinzipien eines Ethernet-Netzes sind schnell erklärt: Jeder Rechner ist über ein Kabel (oder ein Funknetz; siehe Kasten „Airport - Ethernet ohne Kabel“) mit einem Verteiler verbunden. Um ins Internet zu kommen führt von diesem oder einem anderen Verteiler eine Verbindung zum Internet-Anbieder oder Neudeutsch „Provider“.

Stecken die Kabel in den Ethernet-Anschlüssen, leuchten dort in der Regel kleine Lämpchen auf. Meistens gibt es eines für die elektrische Verbindung „LINK“, und eines, das blinkt, wenn Daten über die entsprechende Leitung fließen. Bessere Geräte zeigen außerdem an, welche Leitungsgeschwindigkeit theoretisch möglich ist – im Heimnetz mit Kupferkabel in der Regel 10 oder 100 MBit/s (Gigabit oder 1000 MBit/s ist Hochgeschwindigkeitsverbindungen zu Videoschnittplätzen oder Servern vorbehalten).

Wenn das Lämpchen „LINK“ leuchtet, heißt das aber noch lange nicht, dass diese Leitung nutzbar ist. Es bedeutet nur, dass die beiden Ethernet-Chips, die diese Leitung elektrisch steuern, grundsätzlich Daten austauschen können.

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