Ratgeber: Freeware und Shareware-Brennsoftware |
Toast ist teuer, es gibt aber einige gute Alternativen für das bewährte Brennprogramm. Benötigt man nur eine bestimmte Funktion, etwa das Kopieren von CDs, findet man auch gute kostenlose Alternativen.
Von Stephan Wiesend (08.02.2011)
Grundsätzlich gibt es für Mac-OS X zwei verschiedene Arten von Brennprogrammen: "Echte" Brennprogramme, die wie Toast oder Dragon Burn eine eigene Brenn-Engine verwenden, oder Brennprogramme, die auf die in Mac-OS X integrierte Brennengine zugreifen. Letztere unterstützen nur Brenner, die auch Mac-OS X ansprechen kann. Unter Mac-OS X sind dies aber so gut wie alle neueren Modelle.
Toast bietet eine weitere Funktion: Innerhalb eines Netzes kann die Software mit einer anderen Toast-Version kommunizieren und auf den Brenner zugreifen. Hat man etwa Daten auf einem Macbook ohne DVD-Brenner, steht aber im gleichen Netz ein iMac mit Superdrive, kann Toast auf diesen Brenner zugreifen.
Apples Funktion "Entfernte CD" ist für das Auslesen einer CD gedacht. Will man Software von einer CD auf einem Macbook Air installieren, kann man die CD in einem anderen Mac einlegen und vom Macbook Air aus darauf zugreifen.
Das zweite Brennprogramm mit eigener Brenn-Engine, Dragon Burn von NTI beherrscht auch das gleichzeitige Brennen mit mehreren Brennern gleichzeitig. Allerdings wirkt hier die Performance des Macs begrenzend. Geboten wird das Brennen von Daten, Audio und Video-CD und DVDs. Ungewöhnlich: Das Überbrennen von CDs ist möglich, setzt aber einen Brenner mit dieser Funktion voraus. Daten kann das Tool auf mehrere Datenträger aufteilen und mehrer Brenner zugleich nutzen.
Auch ein Audio-Aufnahmeprogramm ist integriert, ein Video-Encoder ist aber nicht dabei. Ungewöhnlich ist ein eigener Blu-ray-Treiber für das Lesen von Blu-ray-Medien unter Mac-OS X 10.4. Letztere ist ab Mac-OS X 10.5 nicht erforderlich, da hier Blu-ray nativ unterstützt wird. Mit einigen Brennern scheint die Software aber Kompatibilitätsprobleme zu haben. Bei einem externen Brenner von Pioneer stellten wir Probleme mit Dual-Layer-Rohlingen fest und mit einem 8-fach-Superdrive waren nur Brennvorgänge mit 4-fachem Tempo möglich.
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