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Von Christian Möller (03.08.2006)

Gemischtes Doppel

Intel-CPUs im Vergleich: Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Intel-CPUs im Vergleich: Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Es ist denkbar, dass die Einstiegs-Varianten des Power-Mac-Nachfolgers auf dem preisgünstigeren Core 2 Duo basieren. Wir vermuten ein Einsteiger-Modell mit 2,13 GHz und 2 MB Cache (Core 2 Duo E6400) und einen Mittelklasse-Mac mit 2,4 GHz und 4 MB Cache (Core 2 Duo E6600). Nur der High-End-Mac wird die Xeon-CPU – dann als Quad-Version in doppelter Ausführung – bekommen, sehr wahrscheinlich die Version mit 2,67 GHz und 4 MB Cache (Xeon 5160). Intel bietet zwar ein schnelleres Modell mit 3 GHz an, dieses verbraucht jedoch mit 80 statt 65 Watt deutlich mehr Strom und ist unverhältnismäßig viel teurer. Vielleicht wird Apple diesen Chip zum Jahresende oder ab Januar 2007 verwenden.

Benchmarks vom Xeon 5160

Auch die Xeon-CPU haben die Kollegen vom Tecchannel bereits im Testcenter auf den Prüfstand gestellt. Die Ergebnisse finden Sie in der Tabelle.

Da der Xeon 5150 mit 3 GHz getaktet wird, sind die Ergebnisse etwas besser als beim Core 2 Extreme. Ausschlaggebend für die Gesamtleistung ist hier jedoch die Tatsache, dass das Xeon-System mit zwei CPUs ausgestattet ist, also mit insgesamt vier Rechenkernen arbeitet. Damit zieht der Intel-Rechner technologisch mit Apples Power Mac G5 Quad gleich.

Die Testergebnisse zeigen, dass ein Mac Pro auf Xeon-Basis den Power Mac G5 Quad zumindest in einigen Anwendungen schlagen kann. Im Cinebench erreicht der Xeon unter Windows 1637 CB-Punkte (zum Vergleich, Power Mac G5 Quad: 1144 CB-Punkte). Wenn wir dieses Ergebnis hochrechnen für Mac-OS X, so sollte ein Mac Pro Quad mit zwei Xeon-CPUs mehr als 1700 CB-Punkte erreichen. Vorausgesetzt, Apple setzt die 3-GHz-Version des Chips ein. Damit wäre der nun etwa ein Jahr alte Rekord des Vierkern-Power-Mac deutlich überboten.

Lesen Sie morgen im zweiten Teil unseres Berichts, welche weiteren Änderungen der Power-Mac-Nachfolger erfahren wird und welche Tricks Intel einsetzt, um seine Prozessoren schnell zu machen.

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