Von Martin Strang (07.11.2006)

Bandbreite: Wie viel darf es sein?

Wer sich für einen DSL-Tarif entscheidet, hat die Wahl zwischen verschiedenen Bandbreiten. Benötigt man den Internet-Anschluss hauptsächlich zum Surfen im weltweiten Netz, ist man mit einer Downloadgeschwindigkeit von 4.000 Kilobit pro Sekunde schon recht gut bedient. Möchte man Video-Streaming-Angebote nutzen oder regelmäßig große Dateien herunterladen, sollte man eine Bandbreite von 16.000 Kilobit pro Sekunde wählen. Dann ist gleichzeitig die Upstream-Geschwindigkeit höher, wenn man eigene Dateien hochladen muss. Die Provider geben hier eine Maximalgeschwindigkeit von 1.024 Kilobit beziehungsweise 1.125 Kilobit pro Sekunde (Freenet) an.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Die Werte der Anbieter geben lediglich Maximalgeschwindigkeiten wieder. Je nach Beschaffenheit der Leitung vor Ort und der allgemeinen Auslastung des Netzes kann die tatsächliche Bandbreite deutlich unter den angegebenen Werten liegen.

Ob die Leitung vor Ort überhaupt den schnellsten Tarif hergibt, kann man vorab im Internet erfragen. Auf der Webseite DSLweb.de erfährt man die verfügbaren Bandbreiten von Arcor, 1und1, Freenet sowie der T-Com. M-Net gibt unter der Adresse http://www.maxi-dsl.de/ Auskunft, welche Tarife für eine bestimmte Adresse erhältlich sind, Hanse-Net hat ebenfalls eine eigene Seite eingerichtet.

Die Preiswerten

Wer eine DSL-Flatrate zum Surfen und Telefonieren sucht, zahlt bei Hanse-Net am wenigsten. Für den Tarif Alice Fun mit einer Downloadgeschwindigkeit von 4.000 Kilobit pro Sekunde (Upstream-Geschwindigkeit 192 Kilobit pro Sekunde) sind lediglich 40 Euro pro Monat fällig. Für den günstigen Preis und die kurze Kündigungsfrist von vier Wochen muss man allerdings auf einen kostenlosen WLAN-Router verzichten. Für 40 Euro kann man sich ein Gerät bei Hanse-Net ausleihen.

Eine Flatrate mit einer 16-Megabit-Bandbreite erhält man aktuell beim Anbieter 1&1 am preiswertesten. Für den Tarif 3DSL benötigt man zusätzlich einen T-Com-Telefonanschluss. Rechnet man die Kosten dafür hinzu (15,95 Euro monatlich für einen analogen Anschluss), betragen die Gesamtkosten jedoch weniger als 44 Euro. Für einen WLAN-Router verlangt 1&1 lediglich knapp 10 Euro Versandkostenpauschale.

Was sind Ihre Erfahrungen mit DSL-Providern? Welcher ist in Ihrer Stadt verfügbar und bietet günstige Konditionen? Haben Sie als Mac-Anwender ausreichend Support bekommen oder mussten Sie sich selbst helfen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen allen Macwelt-Lesern in unserem Forum mit.

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