
Das war 2006 – Der Macwelt-Jahresrückblick
Apple bringt Macbook in weiß und schwarz +++ Xpress 7 stellt sich vor +++ Creative will iPod-Verkauf verbieten lassen – Apple zahlt Lizenzgebühren für Zen-Patent +++ Apple und Nike bringen Laufschuh und iPod zusammen
(26.12.2006)
Gegenüber den Pro-Modellen unterscheidet sich das Gehäuse des Macbooks wesentlich, das in schwarzem oder weißem Plastik erhältlich ist. Die Gehäusefarbe hängt dabei von den Konfigurationen ab, während das Modell mit 1,83-GHz-CPU nur in weiß zu haben ist, hat der Macbook-Käufer beim Modell mit 2.0-GHz-Prozessor die Wahl zwischen weiß und schwarz. Wobei die schwarze Gehäusefarbe effektiv einen Aufpreis von 150 Euro kostet, der einzige sonstige Unterschied zur weißen Konfiguration ist eine 80-GB-Festplatte. Jene 20 GB mehr kosten im Apple Store im Build-to-Order jedoch nur 50 Euro Aufpreis für das weiße 2,0-GHz-Macbook.
Die Taktrate des Frontside-Bus im Macbook gibt Apple mit 667 MHz an, ebenso flott arbeitet der DDR2 SDRAM Arbeitsspeicher, von dem maximal 2 GB in das Macbook passen. Serienmäßig sind die Macbooks mit 512 MB Arbeitsspeicher ausgestattet. Nur noch 2,6 Zentimeter ist das Macbook im zusammengeklappten Zustand hoch und damit laut Apple 20 Prozent schlanker als das iBook. Das glänzende 13-Zoll-Breitbilddisplay mit einer natürlichen Auflösung von 1280 x 800 Pixeln verspricht mit 250 cd/m2 eine um 79 Prozent höhere Helligkeit als der Bildschirm von iBook und 12-Zoll-Powerbook.
Das „glossy display“, das ab sofort acuh für die Macbooks Pro optional zu haben ist, stößt auf Kritik, vor lauter Reflexionen würde man nichts mehr auf dem Bildschirm erkennen. Der Test bestätigt: Aas Macbook-Display reflektiert in der Tat Licht. Das rührt zunächst von der entspiegelten Oberfläche her, die einen leicht violetten Farbstich erzeugt. Doch Apples Produktmanager Todd Benjamin drückt es so aus: Apple versucht, die Reflexionen durch einen „Hochglanz-Polarisierer“ zu minimieren. Dieser zeigt in Praxis eine spürbare Wirkung. Trotzdem darf man keine Wunder erwarten: Sitzt man mit dem Rücken zum geöffneten Fenster, stören die Reflexionen. Arbeitsplätze, die dagegen parallel zur Fensterfront stehen oder einen Blick ins Freie haben, kommen nicht nur ergonomisch besser weg, sondern haben praktisch nicht mehr mit Reflexionen zu kämpfen. Vor allem peripherer Lichteinfall, also Licht, das an hellen Oberflächen, der weißen Wand oder der Decke abstrahlt, nimmt man auf dem Display überhaupt nicht wahr.
Wie die Pro-Modelle bringt auch das Macbook serienmäßig Airport Exterme und Bluetooth 2.0+EDR mit. Zwei USB-2.0-Anschlüsse und ein Firewire-400-Port komplettieren die Schnittstellen.
Zeitgleich zur Vorstellung der Macbooks erhöht Apple auch die Taktraten der Prozessoren in den beiden 15-Zoll-Macbooks Pro. Das Modell für 2.429 Euro arbeitet nun mit 2,16 GHz statt mit 2,0 GHZ, das 1.949-Euro-Modell verfügt nun über einen 2.0 GHz Intel Core Duo Prozessor.
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