Von Stephan Wiesend (15.05.2007)
Der Energieverbrauch eines Macs hängt aber schließlich nicht nur vom Aufbau und den Komponenten sondern auch vom Einsatzzweck ab. So kam etwa der G4-Mac-Mini dank sparsamer CPU und lahmer Grafikkarte mit einem 85-Watt-Netzteil aus, während ein Mac Pro allein 300 Watt für die vier internen PCI-Express-Steckplätze bereitstellt - etwa um mit zwei Dual-Link-Grafikkarten zwei 30-Zoll-Displays zu betreiben. Aber nicht nur der Computer selbst verbraucht Strom, auch das angeschlossene Display muss mit Energie versorgt werden - und verbraucht ausgeschaltet und im Ruhezustand Strom.
Versetzt man sie in den Ruhezustand, verbrauchen Apples Cinema Displays recht wenig Strom. Während des Ruhemodus benötigen sie laut Energy Star-Datenbank zwischen 0,8 (30-Zoll) und 1,6 Watt (23-Zoll).
Eingeschaltet liegt der Energieverbrauch beim 30-Zöller bei 84,4 Watt, beim 20-Zöller bei 36,1 Watt und beim 23-Zöller sind es 48 Watt. Will man Strom sparen, sollte man deshalb auf Bildschirmschoner zu verzichten und den Monitor in den Ruhezustand schicken. Bei Grafikern und Fotografen wird dieser Vorschlag jedoch auf wenig Gegenliebe stoßen: TFTs benötigen nämlich nach dem Einschalten einige Zeit, um ihre volle Leuchtstärke zu erreichen. Im Vergleich zu einem der alten 22-Zoll-Röhrendisplays ist aber sogar der 30-Zöller genügsam. Verbrauchten doch diese Modelle zwischen 100 und 140 Watt.
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