Von Stephan Wiesend (15.05.2007)
Auch Drucker verbrauchen Strom, vor allem bei Tintenstrahldruckern gibt es noch ein anderes Problem. Bei einigen Modellen wird bei jedem Einschalten automatisch ein Reinigungszyklus durchführen, der etwas Tinte verbraucht. Schaltet man den Drucker also jeden Tag ein und aus, etwa über eine Steckerleiste, spart man zwar Strom, verbraucht aber teure Tinte. Schlecht für den Drucker ist auch ein Ausschalten, wenn er gerade einen automatischen Reinigungsvorgang durchführt, der bei einigen Modellen in bestimmten Zeitabständen durchgeführt wird. Es macht deshalb Sinn, bereits beim Druckerkauf auf einen Drucker mit geringem Stromverbrauch zu achten. Besonders Modelle mit externem Netzteil sind keine gute Wahl, da sie in der Regel auch ausgeschaltet noch Strom verbrauchen - wie viele Geräte mit externem Netzteil.
Nach Tests der PC-Welt verbrauchen vor allem Geräte von Epson und Canon oft nur wenig Strom, negativ fielen dagegen die Modelle von HP und Lexmark auf. So nimmt etwa der Epson Stylus Photo RX640 annehmbare 2,8 Watt Leistung auf, während der HP Officejet 7210 18,8 Watt aus dem Energienetz zieht.
Nachts sollte man seinen Mac ausschalten, das spart Geld und ist auch ökologisch sinnvoll. Es gibt zwar einige Wartungsroutinen, die Mac-OS X automatisch nachts startet, diese sind aber bei modernen Rechnern vernachlässigbar und rechtfertigen keine Energieverschwendung. Ganz sicher geht man aber erst, wenn man die Geräte mit einer Steckerleiste vom Stromnetz trennt. Besonders bei Power Macs und Mac Pros rentiert sich aber vor allem die häufige Nutzung des Ruhezustandes. Bildschirmschoner sind zwar hübsch, aber Energieverschwender.
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