3. Festplatte partitionieren
Bootcamp installiert Windows auf einer eigenen Partition, die im nächsten Schritt angelegt wird. Dabei wird den Datenbestand des Mac-OS-X-Volumes nicht gelöscht, wie sonst bei Partitionierungen, er bleibt erhalten. Der Assistent schlägt eine Partitionsgröße von 32 Gigabyte vor. Diese sollte gewählt werden, damit später genug Platz für
Betriebssystem und Programme vorliegt. Wer viele Programme installieren will, kann die Partitionsgröße für Windows über den Schieberegler im Dialogfenster noch vergrößern. Bei Größen über 32 Gigabyte lässt sich später nur ein Volume im Format NTFS anlegen, FAT steht nur bis zu der Grenze zur Verfügung. Wer Vista installiert, muss später NTFS wählen, das Bootvolume des neuen Systems läuft nicht unter FAT. Auch für XP-Installationen empfehlen wir das modernere Filesystem, dazu später mehr.
4. Festplatte partitionieren funktioniert nicht (optional)
Sollte die Partitionierung erfolgreich verlaufen, können Sie diesen und die nächsten beiden Punkte überspringen. In unserem Beispiel war auf dem Mac-Volume vor dem Start des Bootcamp-Assistenten noch gut 60 Gigabyte freier Speicherplatz – eigentlich genug für eine 32-Gigabyte-Partition. Dennoch bricht der Bootcamp-Assistent die Partitionierung ab und fordert den Benutzer auf, eine Sicherungskopie des Volumes auf einem externen Volume anzulegen, das Hauptvolume dann zu formatieren und die Kopie zurückzuspielen. Offensichtlich benötigt Bootcamp einen weitgehend unfragmentierten Festplattenbereich. Wer mit seinem Mac schon längere Zeit gearbeitet hat und größere Dateien erstellt und wieder gelöscht hat, verfügt nicht mehr über diesen benötigten Bereich. Entweder verkleinert man nun die gewünschte Partitionsgröße für Windows, bis es klappt, oder muss den nächsten Zwischenschritt – Clonen und Restore – unternehmen. Das Unternehmen ist extrem sorgfältig durchzuführen, alle wichtigen Daten vorher zu sichern!