5. Festplatte clonen (optional)
Der einfachste Weg zu einem bootfähigen Backup des Volumes führt über die Cloning-Funktion des Programms Superduper von Shirt Pocket (www.shirt-pocket.com/SuperDuper). Das Programm kostet in der Vollversion 28 Dollar und ist das am einfachsten zu bedienende Backup-Programm. Auch die unregistrierte Version auf unserer Heft-CD ermöglicht das benötigte Cloning. Wir empfehlen dennoch die Anschaffung beziehungsweise Registrierung. Superduper bietet regelmäßige Backups, die Erstellung von CD-Images und mehr. Des Weiteren benötigt man eine leere externe Festplatte – formatiert als Mac
OS X Extended (Journaled) - mit ausreichend Speicherplatz. Damit das Clonen nicht ewig dauert, sollte eine Firewire-Festplatte zum Einsatz kommen. Falls Filevault genutzt wird, ist zunächst ein neues Benutzeraccount (ohne Filevault) mit Administrator-Rechten anzulegen und Superduper von dort auszuführen. Nach dem Start von Superduper ist als Quelle unter „Copy“ die Festplatte des Macs zu wählen, als Ziel unter „to“ die externe Festplatte. Unter „using“ wählen Sie die Option „Backup – all files“. Mit „Copy now“ startet das Erzeugen der geklonten Festplatte, Geduld ist gefordert...
6. Festplatte wiederherstellen (optional)
Nachdem die interne Festplatte erfolgreich geklont ist, gilt es, den umgekehrten Weg zu beschreiten. Dazu führt man einen Neustart durch und hält dabei die Optionstaste gedrückt. Im Auswahldialog ist dann als Startvolume die externe Festplatte mit dem gerade erzeugten Clone zu wählen. Der Mac sollte wie gewohnt booten. Bevor nun der Clone die Daten des Macs überschreibt ist man eine grundlegende Funktionsprüfung durchzuführen. Ist die erfolgreich verlaufen, ist die interne Festplatte des Macs mit dem Festplatten-Dienstprogramm zu löschen und als Mac OS X Extended (Journaled) einzurichten. Dann startet man Superduper (von der externen Festplatte), wählt unter „Copy“ die externe Festplatte, unter „to“ die interne Festplatte des Macs und wieder die Option „Backup – all files“. Superduper löscht die interne Festplatte beim erneuten Clonen komplett, die Daten liegen nach dem Clonen auf der internen Festplatte nicht mehr fragmentiert vor. Nach einem Neustart – diesmal wird die interne Festplatte als Bootvolume gewählt – kann die externe Festplatte getrennt und der Bootcamp-Assistent erneut gestartet werden. Das Erzeugen einer neuen Treiber-CD ist in der Folge nicht notwendig, das geschah ja bereits beim ersten Versuch. Die Partitionierung (Punkt 3) sollte jetzt problemlos ablaufen.