Studie: Gesundheitsgefahren von Druckertoner nicht nachweisbar

Projekt des VDBW

Nach einer aktuellen Studie des Verbands der Betriebs- und Werksärzte (VDBW) soll von Druckertonern keine Gesundheitsgefahr ausgehen.

Von Martin Strang (10.07.2007)

Das Forschungsprojekt wurde vom Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitssicherheit in Zusammenarbeit mit dem Instititut für Hygiene und Arbeitsmedizin am Universitätsklinikum Essen durchgeführt. Dabei wurden je drei handelsübliche Farbdrucker und -Kopierer der Marken Canon, Minolta, Ricoh und Xerox untersucht. Die Staub- und Gasemissionen wurden in einer luftdichten Kammer gemessen.

Nach Angaben des VDBW ging von keinem der Geräte eine Gefahr aus. „Die in den Medien zitierten Studien zum Nachweis von Gesundheitsgefahren entbehren einer arbeitsmedizinischen Grundlage und basieren auf Einzelfallmessungen“, sagte Peter Egler vom VDBW. Krankheitsbilder von Büroangestellten würden nicht nachweislich in Zusammenhang mit Druckertoner stehen, so Egler.

Allerdings sollten einige Regeln bei der Bedienung von Kopierern und Druckern beachtet werden. So empfiehlt der Verband, Tonerkartuschen immer komplett auszuwechseln, verschüttetes Tonerpulver sollte umgehend mit einem feuchten Tuch aufgewischt werden. Zudem sollte man Kartuschen nicht gewaltsam öffnen und sicher vor Kindern aufbewahren.

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