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"Warum darf man keine iPhone-Software schreiben?"

Interview mit Aaron Hiilegass, Big Nerd Ranch, in Europa

Mac-Programmierer legen Wert auf eine gewisse Eleganz, sagt Aaron Hillegass, der Gründer des Schulungsunternehmens Big Nerd Ranch, das unter anderem Cocoa-Kurse in Europa bietet.

Von Walter Mehl (23.08.2007)

Macwelt: Aaron, seit sieben Jahren gibt es das Schulungsunternehmen Big Nerd Ranch. Was war zuerst da: Anfragen nach einer guten Schule für Mac-Programmierer oder die Idee für diese Schule?

Aaron Hillegass, Big Nerd Ranch, in Kloster Eberbach
Aaron Hillegass, Big Nerd Ranch, in Kloster Eberbach
Hillegass: Sie machen Spaß, oder? Als wir vor sieben Jahren mit unseren Kursen über Apples Cocoa-Bibliotheken anfingen, gab es Leute, die fragten, ob Apple noch immer Computer baue. Und die Mac-Leute fragten uns, ob wir wirklich annahmen, jeder Mac-Besitzer würde zu Mac-OS X wechseln. Wenn ich eine Marktstudie gemacht hätte, gäbe es die Big Nerd Ranch heute nicht.

Macwelt: Was war dann die Motivation?

Hillegass: Ich habe geheimes Wissen: 95% aller technischen Kurse auf diesem Planeten sind - gelinde gesagt - zweifelhaft. Oft will der Veranstalter einem etwas verkaufen; Hardware zum Beispiel, aber auch Software oder Dienstleistungen. Im Ergebnis entstehen Kurse (1.) mit einem Vortragenden, der nicht genug Wissen oder didaktisches Geschick hat, die (2.) an wenig einladenden Orten stattfinden und die (3.) auf schlecht geschriebenen oder irrelevanten Unterlagen beruhen.

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