
Timemachine unter Tiger mit Unix-Befehlen
Apple liefert kostenlos eine Backup-Software mit Mac-OS X 10.4 aus. Allerdings fehlen ein deutsches Handbuch und jedwede grafische Oberfläche. Doch rsync funktioniert – nach der mühsamen Konfiguration – im Grunde wie Timemachine.
Von Walter Mehl (28.08.2007)
Ein Unix-Programm, das man sehr gut für ein Backup nutzen kann, heißt rsync (im Ordner „/usr/bin/“, der im Finder unsichtbar ist). Es ist Open-Source-Software, die dazu gedacht ist, den Inhalt zweier Ordner abzugleichen. Man kann die Daten dabei sogar über ein Netz von einem Rechner auf einen anderen übertragen, doch für unsere Zwecke reichen ein Mac und eine externe Festplatte völlig aus.
TIPP Wir empfehlen dringend, die Sicherungskopie auf einer externen Festplatte zu speichern. Nur damit schützt man sich vor einem Crash der internen Platte im Mac. Zusätzlich schützt die externe Platte vor den Gefahren einer bis zum Limit gefüllten Backup-Festplatte – im Zweifelsfall ist bei einem solchen Überlauf das Backup beschädigt, die Originaldaten auf der internen Festplatte aber bleiben intakt.
TIPP Externe USB-Festplatten mit einer Kapazität von 500 GB nur noch wenig mehr als 100 Euro. Platten mit Firewire-Anschluss sind um einige Euro teurer, dafür benötigt das Backup über Firewire aber deutlich weniger Zeit.
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