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Von Walter Mehl (28.08.2007)

Eigentlich sind zwei Unix-Befehle nötig

Die Sicherungskopie erzeugt man mit dem Unix-Befehl rsync. Ab dem zweiten Aufruf des Skripts kommt aber zusätzlich der Befehl cpio ins Spiel, der eine identische Kopie der Sicherungskopie erzeugt und die Verzeichnisstrukturen aufrecht erhält.

Das Skript erzeugt in der aktuellen Fassung maximal vier Unterordner auf der Backup-Festplatte und benennt sie „tageskopie.0“ bis „tageskopie.3“. In jedem dieser Unterordner wird eine Sicherungskopie gespeichert.

Anpassung: Diese drei Zeilen müssen im Skript geändert werden. Dort definieren wir den Namen des Benutzerordners, des Backup-Ordners und den Namen der Ausnahmeliste.
Anpassung: Diese drei Zeilen müssen im Skript geändert werden. Dort definieren wir den Namen des Benutzerordners, des Backup-Ordners und den Namen der Ausnahmeliste.
Das Wiederherstellen defekter oder gelöschter Daten ist allerdings ein Schwachpunkt der Unix-Lösung: Es gibt keine Hilfe dabei. Wer später einzelne Dateien aus der Sicherungskopie wieder zurück auf die interne Festplatte kopieren will, muss im Finder arbeiten: Man wechselt im Finder auf die externe Festplatte und dort in den Ordner, den man im Skript genannt hat: Das Skript hat darin maximal vier Ordner erstellt, deren Namen mit „tageskopie“ beginnt, gefolgt von einem Punkt und einer fortlaufenden Ziffer. Die Ziffer 0 steht für die aktuellste Version der Daten, die Ziffer 3 für die älteste. Wechselt man in diesen Unterordner, sieht man einen weiteren Ordner, dessen Name dem Kurznamen des Benutzers entspricht. Darin steckt die Sicherungskopie des Benutzerordners.

Um eine Datei oder einen Ordner aus der Sicherung wiederherzustellen, kopiert man ihn von der externen Festplatte zurück auf die interne.

Das Skript muss angepasst werden

Zeilenweise: In einer Textdatei definieren wir, welche Dateien und Ordner nicht mit in das Backup kopiert werden sollen, zum Beispiel alle Cache-Dateien und den Papierkorb.
Zeilenweise: In einer Textdatei definieren wir, welche Dateien und Ordner nicht mit in das Backup kopiert werden sollen, zum Beispiel alle Cache-Dateien und den Papierkorb.
Das Skript enthält mehrere Zeilen, die geändert werden müssen, bevor es auf einem bestimmten Mac funktioniert. Zwei Zeilen zum Beispiel entscheiden darüber, welcher Ordner gesichert wird und auf welcher externen Festplatte die Sicherungskopie gespeichert wird.

TIPP Aus Sicherheitsgründen haben wir den eigentlichen Kopierbefehl so verändert, dass er nur anzeigt, welche Dateien gesichert werden, aber den Kopiervorgang nicht ausführt. Im folgenden Text ist beschrieben, wie man diese Sicherungen entfernt und das Skript nutzbar macht.

Zwei der wichtigsten Parameter stehen im Skript ziemlich weit oben: Die Namen des Ausgangspunktes, sprich: des Benutzerordners, und der Name des Zielordners müssen als Text in das Skript eingetragen werden. Wir empfehlen, beide mit einem Trick in das Skript zu kopieren, um Tippfehler von vornherein auszuschließen (der Trick funktioniert auch in Texteditoren wie Textwrangler, Smultron, BB-Edit oder Subethaedit; dort ist der Umweg über Terminal nicht notwendig).

TIPP Man startet das Dienstprogramm Terminal und zieht den gewünschten Benutzerordner auf das Fenster von Terminal. Lässt man die Maustaste los, erzeugt das Terminal automatisch die von uns benötigte englische Namensform des Ordners. Diesen Namen wählt man mit der Maus aus – ohne den Schrägstrich am Ende – und kopiert ihn dann in das Skript. Mit diesem Trick verhindert man Tippfehler und erhält außerdem die englische Form des Namens des Benutzerordners. Nur diese Form lässt sich in unserem Skript verwenden.

In die Zeile darunter muss der Name des Ordners, der die Sicherungskopien enthalten soll. Unser Skript legt in diesem Order bei jedem Aufruf einen Unterordner an (maximal 4) und benennt den Ordner tageskopie.0, tageskopie.1 und so weiter. Wichtig ist, dass dieser Ordner bereits existiert und komplett leer ist – wir wählen hier in unserem Beispiel den Ordner „sicherungskopie“ auf der externen Festplatte „Backup“.

Die darunter erwähnte Ausnahmeliste behandeln wir später in diesem Artikel.

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