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Von Walter Mehl (28.08.2007)

Das fertige Skript sichern und ausführen

Startphase Im Dienstprogramm Terminal muss man mit dem Befehl „chmod“ das Skript als ausführbar kennzeichnen.
Startphase Im Dienstprogramm Terminal muss man mit dem Befehl „chmod“ das Skript als ausführbar kennzeichnen.
Ist die Ausnahmeliste definiert, steht der Ausführung des Skripts fast nichts mehr im Wege. Wer ohne Ausnahmeliste arbeitet, sollte daran denken, eine leere Datei mit dem Namen „ausnahme_vom_backup“ in seinem Benutzerordner zu erzeugen. Andernfalls funktioniert das Skript nicht.

Dann speichert man das Skript an einer beliebigen Stelle (zum Beispiel im Ordner „Dokumente“ im Benutzerordner) und startet das Dienstprogramm Terminal. Denn im Moment ist das Skript nur eine Textdatei – erst nach einer Änderung in der Unix-Befehlszeile lässt sich dieses Skript im Terminal starten.

Für die Änderung braucht man den Befehl „chmod“, mit dem man Attribute einer Datei ändert. Wir müssen bei unserem Skript das Execute-Bit setzen, damit sich die Datei in der Unix-Befehlszeile ausführen lässt.

chmod +x /Users/dau/rsync_backup_taeglich

Sprich: Man tippt im Fenster von Terminal „chmod“, ein Leerzeichen, „+x“ und ein weiteres Leerzeichen ein. Danach zieht man das Skript vom Finder auf das Fenster von Terminal. Terminal fügt den vollen Dateinamen in die Befehlszeile ein. Dann wechselt man zurück zum Dienstprogramm Terminal und führt diese Zeile mit einem Druck auf die Eingabetaste aus.

Um das Skript auszuführen, tippt man dann den vollständigen Pfad ein. Bei uns im Beispiel wären das also die folgenden Zeilen und betätigt anschließend den Zeilenschalter.

/Users/dau/Documents/rsync_backup_taeglich

Damit sind alle Vorbereitungen abgeschlossen. Das Skript kann laufen. Wir empfehlen einen ersten Versuch mit der Option „--dry-run“. Denn damit sieht man sofort, ob alles funktioniert oder ob Fehlermeldungen das Backup verhindern.

Start: Um das Skript auszuführen, muss man den kompletten Namen im Dienstprogramm Terminal eintippen. Wer tippfaul ist, zieht das Skript vom Finder auf das Fenster von Terminal.
Start: Um das Skript auszuführen, muss man den kompletten Namen im Dienstprogramm Terminal eintippen. Wer tippfaul ist, zieht das Skript vom Finder auf das Fenster von Terminal.
Danach entfernt man im Skript die Option „--dry-run“ und startet das Skript erneut. Die erste Datensicherung dauert lange, weil damit alle Dateien und Ordner des Benutzerordners auf die externe Festplatte kopiert werden müssen. Die Dauer beeinflussen außerdem die Geschwindigkeit der Festplatte, der Schnittstelle (USB oder Firewire) und der Prozessorgeschwindigkeit des Mac. Auf einem Powerbook G4 mit USB-1.1-Anschluss zum Beispiel benötigen wir bei der Sicherung von sechs Gigabyte ungefähr 1 Stunde und 15 Minuten. Über Firewire braucht ein Macbook Pro dagegen für die gleiche Datenmenge 15 Minuten.

Nach dem ersten erfolgreichen Lauf sollte man das Ergebnis sofort kontrollieren: Auf der externen Festplatte sollte im Backup-Ordner (bei uns im Test: „sicherungskopie“) der Unterordner „tageskopie.0“ existieren. Und darin wiederum steht der Benutzerordner (bei uns „dau“) mit seinem kompletten Inhalt.

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