iPhone-Preisnachlass: New Yorkerin will eine Million US-Dollar Schadensersatz

Klage gegen Apple und AT&T eingereicht

Eine New Yorkerin, die Ende Juni in einer der Schlangen stand, in der iPhone-Erstkäufer sich um ein Gerät bewarben, ist wegen der Anfang September angekündigten Preisreduktion für das Apple-Handy derart zornig, dass sie Apple und seinen Mobilfunkpartner AT&T auf einen Schadensersatz in Höhe von einer Million US-Dollar verklagt hat.

(02.10.2007)

Dongmei Li ist der Ansicht, Apple habe mit dem Preisnachlass von 200 US-Dollar nur 69 Tage nach dem Verkaufsstart mehrere Gesetze gebrochen. Der iPhone-Hersteller und sein Mobilfunkpartner seien der Preisdiskriminierung, unfairer Praktiken und des Dumpings schuldig. Auch mit dem Rabatt von 100 US-Dollar auf den nächsten Einkauf im Apple Store, den Apple frühen Käufern einräume, mache sich Cupertino schuldig. In der in New York eingereichten Klage behauptet Li zudem, frühe Käufer des 8-GB-iPhone seien auch dadurch geschädigt, dass sie ihr Telefon nicht mit dem gleichen Profit weiterverkaufen könnten wie spätere Käufer. Insbesondere Besitzer von 4-GB-iPhones, wie Li eines besitzt, hätten keine Chance, einen vernünftigen Preis beim Wiederverkauf des Handys zu erzielen.

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