Fehlt etwas?
Gut versteckt: Die Pakete der Standardinstallation liegen in einem unsichtbaren Ordner, der aber über „Gehe zum Ordner“ direkt erreichbar ist.Wer bei der Installation doch zu sparsam war oder versehentlich etwas gelöscht hat, kann einzelne Komponenten auch nachträglich noch über die „Optionalen Installationspakete“ von der Leopard-DVD installieren, zum Beispiel Sprachpakete oder Druckertreiber oder noch einige der mitgelieferten Programme. Eine Alternative bildet der direkte Aufruf eines Installerpakets. Diese Pakete liegen in einem unsichtbaren Ordner, der sich über den „Gehe zum Ordner“-Befehl (zu finden im „Gehe zu“-Menü des Finders) problemlos ansteuern lässt. Unter „System/Installation/Packages“ finden Sie auf der Leopard-DVD die Archive der normalen Systeminstallation.
Beide Wege sollten auch funktionieren, wenn Sie bereits Updates für Leopard installiert haben. Ab Version 10.5.1, das sicher bald kommen wird, kann es Ihnen nämlich passieren, dass die normale Systeminstallation abbricht, weil das Zielsystem nun neuer ist als das auf der DVD.
Ein praktischer Helfer ist die Shareware Pacifist, die Apples Installerpakete öffnen und sogar auf einzelne Dateien darin zugreifen kann. Leider kommt die momentan aktuelle Version 2.0.1 nicht mit den Leopard-Paketen zurecht. Da kann man nur auf ein Update der nützlichen Software hoffen.
Erster Start
Umzugshilfe: Der Migrationsassistent überträgt Daten von vorhandenen Installationen oder einem Backup.Nach der Installation begrüßt Sie Leopard mit der obligatorischen Musik. Es folgen ein paar Einstellungen und die Registrierung, die sich aber mit Befehl-Q abbrechen lässt. Danach hilft ein Assistent beim Anlegen des ersten Benutzers und der Konfiguration des Internetzugangs. Weitere Benutzer legen Sie dann über die Systemeinstellungen an (Seite 36). Außerdem können Sie nun den Migrationsassistenten nutzen, der Benutzer-Accounts, Programme und Einstellungen von einem anderen Volume oder einem zweiten Mac im Target-Modus importieren kann. Die aktuelle Version versteht sich sogar auf Daten aus einem Time-Machine-Backup. Sie können den Migrationsassistenten aber auch später noch starten. Er liegt im Ordner für Dienstprogramme.
TIPP: Nach der Installation empfiehlt es sich, möglichst bald mithilfe der Software-Aktualisierung zu prüfen, ob eventuell schon ein Systemupdate vorliegt.