Optimierung
Auswahl: Der Assistent erkennt vorhandene Accounts, Einstellungen, installierte Programme und mehr.Um die Hintergrundaktivitäten des Systems auf ein Minimum zu reduzieren, sollten in den Systemeinstellungen unter „Sharing“ keine unnötigen Dienste aktiviert sein. Wer Dienste wie File-, Web- oder Printer-Sharing nicht ständig braucht, sollte daran denken, diese nach Gebrauch wieder abzuschalten. Außerdem empfiehlt es sich, nicht benötigte Netzwerkschnittstellen zu deaktivieren. Mac-OS X kann zwar alle Ports durchprobieren, aber meist führt eben doch nur ein Weg ins Netz. Vor allem Nutzer von Mobil-Macs konfigurieren am besten alle sinnvollen Anschlüsse, legen dann aber für jeden eine passende Umgebung an, also zum Beispiel Ethernet fürs Büro, PPPoE für zu Hause und eine mit Modem für Reisen (Seite 40).
Direkt nach der Installation ist Mac-OS X eher auf komfortables Arbeiten als auf erhöhte Sicherheitsansprüche ausgelegt. Natürlich kommt es dabei auch auf Ihre persönliche Situation an, gegen welche Gefahren Sie sich schützen müssen und wo Sie auch mal ein Auge zudrücken können. Wie Sie Ihren Mac mit den Mitteln von Mac-OS X 10.5 sicher machen können, zeigen wir ab Seite 44.
Fazit
Wie schon bei früheren Systemen, versucht Apple die Installation und Nutzung von Leopard auch für Neulinge möglichst reibungslos zu ermöglichen. Mit unseren Tipps lässt sich das Betriebssystem aber erheblich schlanker machen, ohne dass die meisten Anwender etwas davon spüren werden. Bei Bedienungsproblemen helfen die deutlich verbesserte Hilfefunktion sowie Apples Supportseiten im Web weiter.
Xcode 3.0 Komplettpaket für Entwickler
Xcode 3.0: Auch Leopard ist mit der leistungsfähigen Entwicklungsumgebung Xcode ausgestattet. Neu hinzugekommen sind in dieser Version unter anderem das Analyse-Tool Xray und die Dashboard-Umgebung.Wer die Entwicklungsumgebung Xcode 3.0 benutzen will, muss diese separat installieren. Sie befindet sich im Ordner für optionale Installationen auf der System-DVD. Ein Doppelklick auf das darin befindliche Multipackage „XcodeTools.mpkg“ startet die Installation. Der Standardumfang der Entwickler-Tools beträgt 3,1 GB. Zum Lieferumfang gehören neben Xcode 3.0 mit dem GCC 4.0.1 und dem verbesserten Interface Builder auch das neue Analyse- und Debugging-Tool Xray, das diverse Aktivitäten Ihres Projekt zur Laufzeit in einer Timeline anzeigen kann. Außerdem gehört zu Xcode 3.0 auch die neue Dashcode-Umgebung zum einfachen Entwickeln von Dashboard-Widgets.