
Leopard-Dateien besser finden
Mit Apples Suchprogramm fahnden Sie nicht nur nach Dateinamen, sondern auch nach Inhalten und Metadaten. Damit das alles flott von der Hand geht, legt Spotlight zunächst einen Index auf der Festplatte an.
Von Matthias Zehden (01.11.2007)
Als Apple die Suchfunktion Spotlight mit Mac-OS X 10.4 einführte, war man Microsoft ein deutliches Stück voraus. Auf vergleichbaren Komfort mussten Windows-Anwender noch gut zwei Jahre bis zur Fertigstellung von Vista warten. In Leopard hat Apple Spotlight nochmals optimiert. Gespeicherte Suchanfragen erhalten nun ihren eigenen Bereich in der Seitenleiste der Finder-Fenster, wo man sie immer schnell im Zugriff hat. Apple hat bereits einige Suchvorgaben definiert, die sich bequem in den Finder-Einstellungen zur Seitenleiste auswählen lassen. Sie können aber natürlich auch eigene Vorgaben hinzufügen. Außerdem arbeitet Spotlight in Leopard noch etwas schneller und kann neuerdings auch die Freigaben anderer Macs durchsuchen.
Damit Spotlight eine Datei erkennt und beim Anlegen der Indexdatenbank berücksichtigen kann, muss das Suchprogramm Informationen über den internen Aufbau des Dokuments haben. Hierfür hat Apple ein Plug-in-Konzept entwickelt, um Spotlight flexibel erweitern zu können. Für die wichtigsten Dateitypen liefert Apple bereits Spotlight-Importmodule mit. Andere Entwickler können diese um eigene Definitionen ergänzen, damit sich ihre Dokumente ebenfalls für die Suche indizieren lassen. So erhält Spotlight den vollen Zugriff und erlaubt auch das Suchen nach Metadaten.
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