iPhone 2.0

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iPhone 3G

iPhone 2.0

iPhone 2.0 - Update für alle

Apple stellt Software mit offener Programmierschnittstelle vor

Mit der Software iPhone 2.0 bringt Apple für das iPhone mehr Sicherheit, Business-Funktionen und die Möglichkeit, auf dem Handy Software von Drittherstellern zu verwenden.

Von Sebastian Hirsch (09.06.2008)

Wer sich nicht sofort auf das neue iPhone 3G stürzen und sein Gerät der ersten Generation noch eine Weile weiter nutzen möchte, für den hat Apple das kostenlose Update auf die neue Version 2.0 des iPhone-Betriebssystems zu bieten. Auch Besitzer eines iPod Touch werden von den neuen Funktionen profitieren - allerdings für einen Obulus von 9,90 US-Dollar. Neben der Möglichkeit, Software von Drittherstellern zu beziehen, sind Sicherheitsfunktionen das wichtigste Argument für das Update.

Funktionen für Geschäftskunden

Das iPhone hat nicht nur Privatanwender, sondern auch solche in Unternehmen von Anfang an begeistert. Der Akzeptanz in mittleren und großen Unternehmen standen aber von Anfang an mehrere Unzulänglichkeiten entgegen, die Firmware 2.0 ausräumt. Exemplarisch seien an dieser Stelle nur drei besonders wichtige genannt.

Firmenweiter WPA: Der Einsatz von Radius-Servern für verschlüsselte WLAN-Verbindungen wird mit Firmware 2.0 unterstützt.
Firmenweiter WPA: Der Einsatz von Radius-Servern für verschlüsselte WLAN-Verbindungen wird mit Firmware 2.0 unterstützt.
Für die Übermittlung sensitiver Daten zwischen Mitarbeiter und Firma ist eine Verschlüsselung per virtuellem privaten Netzwerk (VPN) unabdingbar. Das unterstützt auch schon die alte Firmware, allerdings nur halbherzig und vor allem nicht nach den Standards des VPN-Primus Cisco. Daneben kommen zentrale Server zur Verwaltung von Zugriffen über WLAN zum Einsatz, die WPA-Verschlüsselung mit Usernamen und Passwort voraussetzen.

Ebenfalls Standard in großen Unternehmen ist die zentrale Verwaltung aller Adressen, Termine, Ressourcen und Mail-Daten über Microsoft Exchange Server. Hier hatten die iPhone-Nutzer bisher nur IMAP-Zugriff auf ihre Mails. Die Blackberry-Smartphones boten hier schon lange die geforderten Eigenschaften, mit der Firmware 2.0 gibt es endlich keinen Grund mehr, das iPhone auszusperren.

VPN Cisco setzt schon lange mit seinem Protokoll einen Standard bei der über IPsec verschlüsselten Verbindung zwischen Engeräten und Firmennetzwerken. Dieses Feature bietet jetzt auch das iPhone sowie der iPod Touch.
VPN Cisco setzt schon lange mit seinem Protokoll einen Standard bei der über IPsec verschlüsselten Verbindung zwischen Engeräten und Firmennetzwerken. Dieses Feature bietet jetzt auch das iPhone sowie der iPod Touch.
Microsoft Exchange Server Mit 2.0 wird nun endlich der Standard in großen Unternehmen unterstützt, bisher eines der stärksten Argumente gegen einen Einsatz von iPhones in Großunternehmen.
Microsoft Exchange Server Mit 2.0 wird nun endlich der Standard in großen Unternehmen unterstützt, bisher eines der stärksten Argumente gegen einen Einsatz von iPhones in Großunternehmen.
Der bisherige Zugang per iPod Touch und iPhone zu verschlüsselten WLANs erfolgt über WEP beziehungsweise WPA/WPA2. Dabei muss der Benutzer nur das Passwort eingeben und erhält Zugang zum WLAN. Dieses Szenario ist typisch für private Anwender und ihre Basisstationen. In größeren Firmen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf kommen Radius-Server zum Einsatz, der Zugang erfolgt mit WPA/WPA2, inklusive Benutzernamen und Passwort.

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