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Macbook Familie 2008

Die Nachteile des neuen Macbook und Macbook Pro

Edel und neu - mit einigen Haken

Die neuen Apple-Laptops sehen elegant und edel aus. Allerdings hat Apple viele Kunden mit einigen Änderungen verärgert. Wir zeigen die Nachteile.

INHALT

Von Patrick Woods (15.10.2008)

Die neuen Apple-Notebooks erstrahlen einheitlich im Alu-Look. Sie sind flacher und eleganter als zuvor. Aber Apple hat auch Funktionen weggelassen und die Kompatibilität verschlechtert.

Das Macbook

Das Macbook hat die größte Veränderung erfahren. Aus dem Plastikgehäuse wurde Apples neue "Unibody"-Hülle aus Aluminium. Das Display wird jetzt von LEDs erhellt und es gibt ein neues Trackpad. Dennoch gibt es Grund zur Klage.

Denn das Einstiegs-Macbook ist zugleich teurer geworden. Mindestens 1.200 Euro muss man für die neue Version ausgeben. Dabei ist die Taktrate des Prozessors sogar gesunken: früher gab es 2,4 GHz für diese Summe, heute sind es nur noch 2,0 GHz. Maximal kostet es mit voller Ausstattung sogar annähernd 2.200 Euro. Zudem gibt es jetzt ausschließlich ein Display mit Glasfront. Nicht spiegelnde Bildschirme bietet Apple nicht an. Spiegelnde Displays sind bei vielen Nutzern unerwünscht, da sie je nach Lichteinfall deutliche Reflexionen verursachen. Zum anderen verstoßen Spiegeldisplays möglicherweise gegen die "Bildschirmarbeitsverordnung": in dessen Anhang ist festgesetzt, dass Arbeitsbildschirme nicht spiegeln oder blenden dürfen.

Macbook 2008

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Auch bei der Konnektivität muss man bei den Macbooks Abstriche machen. Firewire ist mit den neuen Modellen ersatzlos gestrichen. Die einzige Erklärung: Apple möchte weiterhin eine künstliche Abgrenzung zum teureren Macbook Pro schaffen. DV-Camcorder und Firewire-Festplatten sind jetzt wertlos. Auch professionelle externe Soundkarten verwenden meist Firewire und werden nutzlos. Der neue Diplayport-Anschluss für externe Monitore verärgert ebenfalls viele Nutzer, die sich in Foren darüber beklagen. Denn für Monitore mit DVI oder VGA benötigt man einen Adapter, der bei Apple jeweils 29 Euro kostet.

Wer Firewire benötigt, muss zum Einstiegsmodell im alten Design ab 950 Euro greifen. Dies gilt auch für die Kunden, die unbedingt ein mattes Display möchten. Eine etwas fragwürdige Wahlmöglichkeit für die Kunden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Die Schattenseiten des Macbook Pro, Cinema Displays und Apples skurrile Generationskonflikte

Das neue MacBook Design-Video

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