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Beinahe alle Songs im iTunes Store sind jetzt ohne DRM. Schutzmaßnahmen gibt es aber dennoch. In einem Wasserzeichen speichert Apple persönliche Daten des Käufers. Wir zeigen was Apple speichert und wie man die Informationen entfernt.
Von Patrick Woods (13.01.2009)
Nach langen Verhandlungen mit der Musikindustrie hat Apple das DRM-System Fairplay abgeschafft. Auf der Macworld Expo hat Phil verkündet, dass in Kürze alle Songs im iTunes Store ohne DRM zu haben sind. Eines verschweigt Apple jedoch: Die persönlichen Daten des Käufers werden in den Dateien gespeichert. Anders als bei tatsächlich "freien" Dateien kann Apple ein Musikstück zum Käufer zurückverfolgen.
Apple speichert Name des Käufers, Kaufdatum und die E-Mailadresse, beziehungsweise den iTunes-Nutzernamen in der Datei. Gelangt solch eine Musikdatei in eine Tauschbörse, könnte Apple leicht den ursprünglichen Käufer ausfindig machen. Deshalb ist davon abzuraten, Dateien aus iTunes Plus mit Freunden zu tauschen, auch wenn dies jetzt technisch möglich ist. Apple selbst gibt keine Auskunft über die Wasserzeichen-Technik. Eine entsprechende Anfrage an die US-Pressestelle bleibt unbeantwortet.
Man kann sich die Informationen leicht anzeigen lassen, indem man in iTunes die "Informationen" zu dem Lied aufruft. Unter "Übersicht" stehen die Daten in der rechten Spalte: "Gekauft von", "Account-Name" und "Kaufdatum". Öffnet man die Audiodatei mit einem Texteditor, findet man die Daten hier im Klartext am Anfang und Ende der Datei, wenn man beispielsweise nach der E-Mailadresse sucht.Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum man trotz gelöschter Tags nicht sicher ist
Mehr zum Thema: iTunes, DRM, Wasserzeichen, Musik
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