iPod Shuffle 3G |
Apple hat unseren Kollegen von Macworld bestätigt, dass ein Kontroll- Chip den Einsatz von Dritthersteller-Kopfhörern mit dem iPod Shuffle unterbinde.
Von Peter Müller (17.03.2009)
Man wolle jedoch über das Programm "Made for iPod" Drittherstellern ermöglichen, Kopfhörer für den iPod Shuffle 3G anzubieten und gewährleisten, "dass diese ordentlich mit dem iPod Shuffle zusammenarbeiten", erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Wer sich am Programm "Made for iPod" beteiligt und seine Produkte damit zertifiziert, muss freilich Lizenzgebühren an Apple abführen. In der Regel geben die Hersteller diese an den Endverbraucher in Form von höheren Preisen weiter.
Laut dem Zubehörspezialisten V-moda ist die Technik des Authentifizierungschips jedoch relativ einfach. Die in die Kopfhörer des iPod Shuffle 3G eingelassenen Bedienelemente senden ihre Signale über den für das Mikrofon vorgesehenen vierten Kanal, den Apple mit dem iPhone eingeführt hatte. Damit der iPod Shuffle die Befehle versteht, benötigt die Fernbedienung im Kopfhörer spezielle Schaltkreise. Theoretisch ließen sich diese einfach nachbauen, fraglich sei jedoch, ob Apple gegen ein derartiges "reverse engineering" juristisch vorgehen würde. Im Falle de lizenzpflichtigen Dock-Connectors hätten einige Hersteller ohne Apples Unterstützung Hardware produziert, dabei jedoch nicht die maximale Qualität etwa für Audio- und Video-Übertragungen erreicht.
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