Systeme im Vergleich
Funktionen von Windows 7 und Mac-OS X 10.6 im Vergleich
Mac-OS X 10.6 ist seit September 2009 am Markt, am 22. Oktober kontert Microsoft mit Windows 7. Wir zeigen Parallelen und Unterschiede zwischen den neuen Betriebssystemen.
Von
Stephan Wiesend
(22.10.2009)
Windows 7 und Mac-OS X 10.6 haben eine Gemeinsamkeit: Sie stehen eher für Evolution als Revolution. Äußerlich unterscheiden sich Vista und Windows 7 nur wenig, auch die Neuerungen von Mac-OS X 10.6 sind eher "unter der Haube" zu finden. Trotzdem hat man den Eindruck, dass beide Hersteller auch beim Design und bei der Ergänzung neuer Funktionen ähnliche Konzepte verfolgen. Bei diesen neuen Funktionen lassen sich einige Ähnlichkeiten und Unterschiede von Snow Leopard und Windows 7 aufzeigen.
Vergleich Snow Leopard und Windows 7
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Der Finder von Mac-OS X 10.6 bietet die gewohnten Übersichtsfunktionen und soll deutlich schneller sein.
Beide Systeme schneller als die Vorversionen
Bei der Rückwärtskompatibilität sieht Windows 7 etwas besser aus als Mac-OS X 10.6. Unterstützt doch Snow Leopard jetzt nur noch Macs mit Intel-CPU. Dagegen sind die Hardwareanforderungen von Windows 7 etwas geringer als die von Vista - soll doch Windows 7 auch auf den schwachbrüstigen Netbooks laufen. Anscheinend reagiert Microsoft dadurch auf die starke Kritik, die bei Erscheinen von Vista laut wurde. Viele Anwender beschwerten sich über die hohen Hardwareanforderungen von Vista und nicht mehr funktionierende Anwendungsprogramme.
Bei der Installation benötigt man bei Mac-OS X mindestens 5 GB an Speicherplatz, bei Windows 7 sind es laut Hersteller 16 GB. Ein Prozessor mit über 1 GHz ist erforderlich, auch Mac-OS X 10.6 setzt dies voraus. PPC-Prozessor von IBM bleiben beim Mac allerdings außen vor. Alle in den letzten Jahren gekauften Rechner sollten aber problemlos mit dem neuen System laufen.
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Mac-OS X, Windows 7, Snow Leopard, Betriebssystem
napoleon
02.01.10 22:58
Hallo Chrischra1974
Erst einmal möchte ich dich fragen woher deine Frustration rührt? Wie ich finde hat Macwelt einen sehr sachlichen Artikel verfasst, der die Unterschiede zwischen den zwei neuen Systemen relativ vorurteilsfrei aufzeigt. Pros und Kontras wurden ja auch nicht zu einseitig gewählt, oder?
Und warum kaufst du dir ein MacBook Pro wenn dich Mac OS scheinbar so zum verzweifeln bringt? Ausserdem ist es eine Glaubensfrage welches System man nutzt, was du hier ablieferst ist nur Windows-Propaganda. Ich selbst nutze beide Systeme und zwar je nach Lust und Laune und der zu verrichtenden Arbeit.
Was den Support der Betriebssysteme anbelangt, so ist es doch so, dass Microsoft gerade ein Sonderverfahren durch hat. Windows Vista war zu hardwarehungrig um auf den trendigen Netbooks zu laufen, ausserdem wurde das System von vielen Endanwendern nicht gut aufgenommen. Die Tatsache, dass noch Updates für XP erscheinen rührt einzig daher. Die Upgradeintervalle verkleinern sich jetzt bei Microsoft auch auf zwei Jahre und damit auch die Supportzeit. Dies sagt überhaupt nichts über die Sicherheit eines Systems aus, man denke dabei auch an Linux. Bei der kürzeren Supportzeit sollte auch bedacht werden, dass Mac OS-Upgrades mit kleineren Preisen zu Buche schlagen. Ein Unternehmen leistet sich unabhängig des Preises alle Jahre wieder x-Lizenzen, dies stellt kein Hindernis dar.
Was Taskleiste und Startmenü angeht, stimme ich dir zu. Ich finde sie auch weitaus angenehmer und freundlicher als den Finder.
Die Passworteingabe für systemnahe Änderungen allerdings haben ihren Sinn. Selbst Microsoft sieht das so und hat deshalb, wenn auch weniger selektiv, die Benutzerkontensteuerung eingeführt. Auch diese Prinzipien der Benutzereinteilung in Benutzer und Admin kennt man spätestens schon seit Linux. Die Systemsteuerung an sich soll ja in Windows überladener und mächtiger sein und in Mac OS einfacher. Das sind die Ziele der jeweiligen Systeme. Ob das eine oder das andere dabei grosse Vor- bzw. Nachteile bringt, sei dahingestellt.
Woher du die Sache mit den Widgets im Artikel her hast, kann ich zur Zeit nicht nachvollziehen. Was ich dir dazu aber sagen kann, ist das Widgets von X11 herstammen und davor noch vom MIT-Athena-Projekt. Das tut hier aber eigentlich nichts zur Sache.
Die Suche von Windows geht tiefer, das stimmt, der Preis dafür ist gegenüber der Mac OS-Suche eine längere Suchzeit. Von revolutionär zu sprechen ist für die Meisten wohl eine zu übereilte Aussage.
Was den Vergleich zwischen iTunes und Windows Media Player anbelangt, so ist auch hier wieder eine Fallunterscheidung zu tätigen. Windows Media Player soll dazu da sein diese ganzen Medien abzuspielen. iTunes ist eine Ergänzung zum iPod/iPhone und dient als Portal für Musikeinkäufe. Es lässt sich auch so argumentieren: Kann der WMP ein iPhone oder iPod synchronisieren?
Um unter Mac OS DVD's anzuschauen gibt es den DVD Player.
Die neue Windows-Sicherung ist zur Zeit der unflexibleren Time Machine voraus. Stimme ich zu.
Tatsächlich hat die Macwelt aber recht! Bitte informiere dich noch einmal. Das Programm heisst unter Windows 7 Wordpad. Eine Liste der zuletzt genutzten Dateien lässt sich über intelligente Ordner unter Mac OS realisieren. Miniaturansichten aller geöffneter Fenster eines Programmes erhält man, wenn man im Dock lange auf das Programm klickt.
Auch über Lizenzrechte müssen wir uns einmal unterhalten. Jede Fremdtechnologie in Windows wie Mac OS wird durch Lizenzen realisiert. Lizenzen können bei den jeweiligen Unternehmen gekauft werden. Bitte auch hier, informiere dich besser: PDF ist ein offener Standard, es stünde auch Microsoft frei diese Technologie einzusetzen. Apple begeht hier keine Rechtsverletzung.
Und wieder, bitte informiere dich besser. Windows Touch gibt es nicht in allen Editionen. Nur in den Editionen Home Premium, Professional und Ultimate, aber nicht in den Editionen Home und Starter. Obwohl die Starter Edition mit keinem Wort erwähnt wurde. Tatsächlich existiert übrigens die Starter Edition auch in Europa als OEM-Lizenz, um einen PC möglichst billig an den Verbraucher bringen zu können. Im Handel ist Windows ab der Home Edition erhältlich.
Eine iLife-Lizenz und damit das Programm iPhoto ist beim Kauf eines Mac's kostenlos inklusive. Front Row ist funktionell vergleichbar mit Windows Media Center.
Bei Apple werden Produkte nicht vorher vorgestellt, bei Microsoft eben schon. Das ist mit den jeweiligen Geschäftspolitiken verbunden. Aber ergeben hat sich genau der umgekehrte Fall, wie so oft. Für Windows 7 wurde sofort nach Erscheinen einige Updates herausgegeben, bei Mac OS sind Updates bis jetzt eher geringfügig ausgefallen. Da Windows Vista Treiber auch mit Windows 7 kompatibel sind, funktioniert auch Boot Camp problemlos. Ausserdem ist es gar nicht Apples Pflicht dafür Sorge zu tragen, dass Boot Camp immer auf die aktuellste Version von Windows angepasst ist. Schön, dass dich Windows Vista qualitativ so überzeugen konnte. Obwohl die meisten Anwender, darunter auch ich, darin seit Windows 98 eins der schlechtesten Windows sahen. Selbst Microsoft war von ihrem Schössling nicht sonderlich überzeugt. Ich bin eher froh, dass es mit Windows 7 wieder einen positiven Verlauf nimmt. Alles in allem gesehen schliesse ich mich eher dem Artikel an und sehe Windows und Mac zur Zeit relativ ebenbürtig an. Ich verbleibe mit freundlichen Grüssen.
Chrischra1974
20.11.09 18:27
Nun dieser Windows Bash kann sich Macwelt getrost in die Haare schmieren denn wenn man einen Schuh drauß machen will dann sollte man sich bitte vor Augen führen wie lange Windows 7 für die Öffentlichkeit verfügbar ist und wie lange Mac OS X 10.6
Wer ein wenig rechnen kann wird diesem vergleichenden Artikel keine Bedeutung beimessen denn das was da behauptet wird, ist schlichtweg dummes und einfältiges Windows Gebashe. Es nervt einfach nur das Apple solch ein Gebahren nötig hat. Sie sollten sich mit anderen Punkten präsentieren als sich auf so ein Niveau herablassen.
Schäbig das jede Mac-Zeitschrift sich auf dieses peinliche Niveau herablässt. Wahrscheinlich gibt es nicht so viel zu berichten und wenn permanent über die tatsächlichen Fehler- und Schwachstellen berichtet würde, dann sähe es viel erbärmlicher um OS X aus.
Apple muss also so agieren denn es zeigt das sie bei weitem nicht an das Niveau von Microsoft heran reichen werden. Schon alleine die Tatsache das Apple seine Betriebssysteme viel früher in Rente schickt als Microsoft.
Das zeigt wie wenig Kundennähe Apple hat und warum Apple niemals für den Großkundenmarkt geeignet sein wird.
Alleine die Tatsache das jedes vorletzte System nicht mehr supportet wird, zeigt das mit Apple keine langfristigen Geschäftsbeziehungen gepflegt werden können, weil nicht jeder Großkunde alle zwei oder drei Jahre sich ein neues OS X zulegen kann.
Microsoft hat einen viel längeren Zyklus in der Systempflege und bietet sogar noch nach Ende des Mainstream Supports auch noch einen Extended Support.
Die Technologien die hier verglichen werden sollte jeder unabhängige und interessierte Nutzer für sich selbst entdecken und bewerten.
Ich benenne nur das Startmenü gegenüber dem Finder, dann der Programmschalter der bei Windows wesentlich informativer ist und der nicht nur die geöffneten Programme sondern auch die Dateien anzeigt.
Leider hat Macwelt hier mal wieder nur im Basic-Look den Programmschalter von Windows gezeigt der nämlich mit Aero noch aktive Miniaturen zeigt.
Die Systemsteuerung von Windows ist tatsächlich eine Anlaufstelle um wirklich was im System zu ändern und viele Optionen können in 7 auch ohne Benutzeraufforderung erledigt werden. In Mac OS X sind Systemveränderungen sehr oft mit der Abfrage des Passworts verbunden. Das gab es nicht mal unter Vista das ein Passwort eingegeben werden musste.
Widget ist keine wirkliche Neuerfindung. Ich bitte MacWelt ihre Schwesterzeitung PCWelt über Active Desktop zu befragen und sich aufklären lassen wo Gadgets und Widgets ihren Ursprung haben.
Auch beim Rechner stellt MacWelt wieder einmal nur das dar was augenscheinlich wohl die bessere Sicht auf Mac OS X bietet.
Es gibt mehrere Ansichten im Rechner eingestellt werden, zusätzliche Optionen und Berechnungsmodule. Einfach auch mal die Menüs nutzen bevor man oberflächlich was falsch darstellt.
Die Suche wurde in Windows Vista schon revolutioniert und in Windows 7 sehr stark verbessert. Sie findet sogar Namen in Textdokumenten und Sätze. Das man mit Spotlight berechnen kann ist eigentlich nicht Aufgabe der Suche sondern viel mehr der entsprechenden Anwendung. Ich möchte nicht wissen wieviele der Nutzer diese Option regelmäßig nutzen?
itunes beherrscht nachwievor keine Wiedergabe von DVDs, auch das ist erbärmlich gegenüber dem Mediaplayer von Windows.
Der aktualisiert die Mediathek von alleine ohne das man ständig das selbst tun muss.
Bei itunes wird das nicht gemacht, wenn man da die automatische Ordnerverwaltung anschaltet, kann es passieren das man hinterher mit seiner Musiksammlung nichts mehr anfangen kann weil itunes sie komplett geschrottet hat.
Die MP3 Tags werden beim Integrieren meist sehr fehlerhaft übernommen, Alben werden zerrissen obwohl offensichtlich jeder Song eines Albums dieselben Informationen hat.
Der Windows Mediaplayer besitzt wesentlich mehr Funktionen unter anderem die DVD Wiedergabe und die Synchronisation mit allen angeschlossenen MP3 Playern außer dem ipod und dem iphone. Wenn man sich das lächerliche Schauspiel von Apple bei jedem itunes Update anschaut wie permanent andere Anbieter ausgesperrt werden dann ist es sehr fraglich.
Time Machine ist der größte Witz als Backup-Programm. Es kann doch wohl echt nicht wahr sein das man keine differenzierten Backup-Möglichkeiten einstellen kann.
Bei Windows werden ständig Wiederherstellungspunkte gemacht wo man explizit für das System einrichten und dann zusätzlich eine Sicherung für die persönlichen Daten, das ist meiner Meinung nach wesentlich differenzierter als die Lösung von Apple.
Auch da hat der Nutzer leider keinen Einfluss. Er muss es so hinnehmen und darf sich noch eine zusätzliche Festplatte zulegen die dann vollgemüllt werden.
Wenn man Textedit vergleichen will dann bitte aber auch mit dem entsprechenden Programm nämlich Notepad und nicht Wordpad. Das ist echt nicht wahr.
Die Sprunglisten wurden auch wieder nur in der Basisansicht gezeigt, hier liegt wieder einer der größten Falschdarstellungen vor. Gab es diese Option der zuletzt genutzten Dateien in Mac OS X 10.5 oder 10.4? Ich mag es bezweifeln, ich erinnere mich nicht daran. Und auch wird damit nicht die Miniaturvorschauen einzelner Fenster dargestellt wo man auch noch die Fenster schließen kann.
Die Windows Superbar hat rein garnichts mit dem Dock gemeinsam, das ist auch eine Falschdarstellung. Weder in der Funktion noch in den Einstellungen gibt es Ähnlichkeiten. Und wenn es jetzt in 10.6 Ähnlichkeiten gibt so ist zu empfehlen wann 7 das öffentliche Licht erblickt hat. Apple hat zu dem Zeitpunkt an 10.6 gearbeitet. Schön bei der Wahrheit bleiben.
So ihr werft Microsoft Diebstahl vor bei der Vorschau? Aha, gibt es diese doch bereits schon seit Windows 2000, mit dem kleinen Unterschied das Microsoft sich größtenteils an das Lizenzrecht hält. Deshalb gibt es auch für Windows keine PDF Unterstützung weil Adobe sich dieses Format gesichert hat.
Exposé gibt es auch in Windows 7 nur nicht in einer zusätzlichen Funktion sondern über den Programmschalter. Denn im Programmschalter von Windows wird bereits eine Miniatur angezeigt bei eingeschaltetem Aero. Bitte dann auch fair argumentieren und nicht so wie das hier stattgefunden hat.
Die Lüge über die Multitouchfähigkeit ist die Krönung. Diese gibt es in allen Versionen von Windows 7 außer in der Starter Edition, diese gibt es nicht auf dem europäischen Markt sondern ist für Drittländer gedacht. Windows 7 ist hier in Deutschland ab Home Premium erhältlich und nicht in der Starterversion. Somit haben alle Windows Versionen die auf dem deutschen Markt erhältlich sind die Multitouchtauglichkeit
Natürlich gibt es ein Pendant zu iphoto und das ist zudem auch noch kostenlos, es heißt Windows Live Fotogalerie und gibt es im Rahmen von Windows Live zum Download. Der DVD Maker ist zwar magerer als iDVD aber man kann wesentlich schneller DVDs erstellen. iDVD unter iLive 06 war so anstrengend. Leider hat Microsoft die Windows Live Essentials ausgelagert um nicht irgendwelchen Herstellern von Software eine unfaire Situation anzubieten wie ja Opera schon gegen den Internetexplorer interveniert hat.
Schade das ihr nicht das Windows Mediacenter mit dem armseligen FrontRow verglichen habt. Warum eigentlich nicht?
Bitte erwähnt auch das MobileMe zu Windows Live kostenpflichtig ist und man 25 GB Speicher umsonst bekommt.
Armutszeugnis Macwelt, einfach nur arm. Windows 7 kam als Beta im Januar. OS X 10.6 am 22.8 in den Verkauf. Da hat leider keiner was davon gesehen von den vielen Nutzern außer ausgewählte Tester.
Apple täte sich sehr gut daran die Nutzer mit einzubinden und diesen die Möglichkeit zu geben OS X als Beta zu testen, denn dann bräuchte nicht das erste Update innerhalb der ersten zwei Wochen erfolgen. Dank dieser Taktik der Betaphase und des Release Candidate hat Microsoft Windows 7 so stabil machen können.
Apple hat es nicht einmal geschafft die Treiber für Windows 7 bereitzustellen. Das Bootcamp Update ist nachwievor ohne Windows 7 Unterstützung. Wie traurig ist das denn? Das kann nicht wahr sein das da noch nichts erfolgt ist.
Morgen bekomme ich mein MacBook Pro und dann kann ich noch mehr gegen diese Unwahrheiten vorgehen. Ich habe mit 10.4, 10.5 gearbeitet und nun 10.6. Bin sehr gespannt. Nur gut das mich Microsoft mit ihrer Qualität in Windows Vista so überzeugt haben und es wird mir eine Freude sein Windows 7 mit OS X zu vergleichen und ich behaupte einfach mal das OS X nicht die besseren Karten hat. Ich verweise nur darauf wie sehr man "sein" Fenster anpassen kann und das nicht nur mit Aero sondern auch in der Basisausgabe ohne Schnörgel. Diese Option gibt es für OS X nicht.
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