VoIP-Verbot |
Der Mobilfunkanbieter AT&T gibt offiziell zu, dass es eine Abmachung mit Apple gebe, VoIP-Dienste nicht auf dem iPhone zuzulassen. Derartige Dienste sollen Mobilfunkumsätze nicht gefährden.
Von Peter Müller (25.08.2009)
In seiner Antwort an die Fair Trade Commission zum Thema Google Voice hat der Mobilfunkcarrier AT&T eingeräumt, mit Apple eine Vereinbarung geschlossen zu haben, die VoIP-Anwendungen auf dem iPhone erschweren soll. Wie die BBC berichtet, hat AT&T der Kommission bestätigt, dass AT&T und Apple vereinbart hätten, Apple würde von sich aus keine Schritte unternehmen, VoIP-Anwendungen über die AT&T-Dienste ohne Zustimmung des Providers zu ermöglichen.
Gleichwohl werde man nicht gegen Dritthersteller vorgehen, die VoIP-Telefonate mit dem iPhone ermöglichten. Offen räumt AT&T in seiner Antwort ein, die Vereinbarung habe den Hintergrund, die mit Telefonverträgen erzielten Umsätze nicht zu gefährden. In seiner Antwort an die FTC hatte Apple versichert, dass die VoIP-Anwendung Google Voice nicht zurückgewiesen sei, sondern noch der Prüfung zur Freigabe harre. Diese würde nur verweigert, wenn die Software Funktionalitäten des iPhone dupliziere oder Sicherheitsprobleme aufwerfe.
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